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Marktführer im Bereich Altersverifizierung

Marktführer im Bereich Altersverifizierung

Branchenweit anerkannter Marktführer in der Technologie zur Altersschätzung und -verifizierung mit einheitlicher Identitätssicherung.

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Biometrie trotzt dem KYP-Trend im Gesundheitswesen

Biometrie trotzt dem KYP-Trend im Gesundheitswesen

In den letzten Jahren hat sich die biometrische Technologie in verschiedenen Wirtschaftszweigen und Branchen fest etabliert. Im Jahr 2019 zeichnet sich das bahnbrechende Potenzial der praktischen Anwendung von Biometrie in einer Vielzahl von Branchen und Märkten ab. So reformiert beispielsweise der Gesundheitssektor mithilfe von Biometrie seine Sicherheitsstandards und Patientenakten. Laut MRFR (Market Research Future) wird der globale Markt für biometrische Gesundheitslösungen bis 2022 voraussichtlich auf 5.6 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 22.3 % entspricht.

Dieser bemerkenswerte Anstieg ist auf die Nachfrage nach fortschrittlichen Geräten und Diagnosemethoden im Gesundheitswesen zurückzuführen. Grund dafür sind über 2000 Datenschutzverletzungen, bei denen die vertraulichen medizinischen Daten Tausender Patienten gefährdet wurden. Allein im April 2019 wurden rund 46 Datenschutzverletzungen im Gesundheitswesen bekannt, was einem Anstieg von 48 % gegenüber dem Vormonat und den letzten fünf Jahren entspricht. Um diesen Problemen zu begegnen, gewinnen biometrische Verfahren zunehmend an Bedeutung für die Sicherheit von Sicherheitssystemen im Gesundheitswesen. Durch die Einführung einer zusätzlichen Sicherheitsebene in Form eines biometrischen Authentifizierungssystems gewährleisten Krankenhäuser einen autorisierten und kontrollierten Zugriff auf Datenbanken.

Biometrische Technologien wie Gesichtserkennung, Fingerabdruckscanner, Handgeometrie und Iris-/Retina-Scanning versprechen seit Langem eine sichere Identifizierung von Patienten und Mitarbeitern. Krankenhäuser weltweit nutzen zunehmend die Vorteile dieser Technologie, um vertrauliche Patientenakten, Krankenversicherungsdaten und personenbezogene Daten vor Datenlecks und Identitätsdiebstahl zu schützen. Das Ziel der Patientenidentifizierung („Know Your Patient“, KYP) wird durch Biometrie optimal erfüllt.

Die Patientenidentifizierung (KYP) ist mit Biometrie ganz einfach.

Biometrische Verfahren ermöglichen eine nahtlose Patientenidentifizierung. Die Identifizierung und Verifizierung der Patientenidentität ist von entscheidender Bedeutung. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) zählt die korrekte Patientenidentifizierung zu den neun Prioritäten für eine verbesserte Patientensicherheit. Vor der Verordnung von Medikamenten und der Durchführung von Behandlungen müssen Ärzte die Identität des Patienten eindeutig feststellen. 

Biometrische Daten dienen der Identifizierung von Patienten, wenn diese aufgrund einer Erkrankung nicht in der Lage sind, ihre Identität selbst zu bestätigen. Hierfür muss sich der Patient zunächst in einem biometrischen Identifizierungssystem registrieren. Dies erfordert den Nachweis der Identität anhand von Versicherungsdokumenten, ärztlichen Attesten oder amtlichen Ausweisdokumenten. Nach der Registrierung werden die biometrischen Daten, meist Fingerabdruck- oder Gesichtserkennungsdaten, gespeichert. Die Krankenhausverwaltung sichert die elektronischen Patientenakten anhand dieser Daten in der Datenbank. Nach der Registrierung wird die Identität bei jedem Behandlungsschritt im Krankenhaus überprüft. 

Darüber hinaus ermöglicht die Patientenidentifizierung Ärzten eine effektive Analyse der Krankengeschichte. Innerhalb von Sekunden kann die Identität biometrisch bestätigt und alle relevanten persönlichen und medizinischen Daten abgerufen werden, die Ärzte bei der Behandlung unterstützen. Dieser biometrische Service kann erweitert werden, sodass Patienten ihre elektronischen Patientenberichte jederzeit von zu Hause aus einsehen können, indem sie sich im Online-Portal des Krankenhauses anmelden und ihre Identität in Echtzeit biometrisch verifizieren. 

Anwendungsfälle für Biometrie im Gesundheitswesen

Biometrische Technologien erobern den Gesundheitssektor. Die größten Bedenken betreffen den Datenschutz und die Datensicherheit. Im Gesundheitswesen bieten biometrische Technologien in folgenden Bereichen besonders viele Vorteile.

Sicherung medizinischer Daten

Eine große Bedrohung im Gesundheitswesen. Fälle von Identitätsdiebstahl oder unbeabsichtigter Nachlässigkeit des Personals beim Schutz von Patientendaten führen zu vielfältigen Problemen. Biometrische Authentifizierung schützt die Konten und Daten von Patienten und Mitarbeitern durch eine zusätzliche Sicherheitsebene, die Passwortlecks und damit Datenmanipulationen der Vergangenheit angehören lässt. 

Optimierung des Patientenidentifizierungssystems

Krankenhäuser müssen Millionen von Patientenakten, Testergebnissen, Medikamenten und Diagnosen verwalten. Trotz aller Bemühungen um eine effiziente Papierverwaltung werden 7–10 % der Patienten verwechselt, was sogar lebensbedrohliche Folgen haben kann. Biometrische Verfahren wie Gesichtserkennung und Fingerabdruckscanner tragen dazu bei, den Verlust und Diebstahl von Patientendaten drastisch zu reduzieren. 

Bekämpfung von Betrug im Gesundheitswesen

Krankenversicherungsdaten und Informationen zu Altersvorsorgeleistungen sind sensible Daten, die höchste Sicherheitsstandards erfüllen müssen. Unbefugter Zugriff auf vertrauliche Informationen kann Krankenhäuser und das Leben von Patienten schwerwiegend beeinträchtigen. Um das Risiko unbefugten Datenzugriffs und Versicherungsbetrugs zu minimieren, kann Biometrie einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor Betrügern leisten. Durch die direkte Verknüpfung biometrischer Patientendaten mit den medizinischen Unterlagen lässt sich die Datensicherheit erhöhen.  

Einschränkung des Zugangs zu Arzneimitteln in Krankenhäusern

Arzneimittelmissbrauch und Identitätsdiebstahl verursachen im Gesundheitswesen Kosten in Millionenhöhe. Die Identifizierung von Patienten und die Versorgung mit den korrekten Medikamenten sind daher von entscheidender Bedeutung. Biometrische Verfahren helfen dabei, relevante medizinische Daten mit dem Namen des Patienten abzugleichen. So kann in Krankenhäusern ein kontrollierter Zugang zu Medikamenten gewährleistet werden.

Schutz der Patientenidentität in der Online-Welt

Für sichere virtuelle Patientenzimmer ist es wichtig, dynamische Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Patientenidentität in der digitalen Welt zu ergreifen. Die Online-Sicherheit digitaler Patientendaten muss gewährleistet sein, um Missbrauch durch Betrüger zu verhindern. Online-Sicherheit mit Passwörtern und PINs ist heutzutage nicht mehr ausreichend. Betrüger können Benutzernamen und Passwörter durch Credential Stuffing erlangen. Hier kommen biometrische Verfahren ins Spiel, die einen autorisierten Zugriff auf Online-Konten ermöglichen und die Anmeldung per biometrischer Verifizierung erlauben. Zudem bleibt die Benutzerfreundlichkeit trotz der hohen Sicherheit erhalten.

Segmentanalyse des Marktes für biometrische Daten im Gesundheitswesen

Anwendungen von Biometrie im Gesundheitswesen lassen sich in Datensicherheit, Patientenidentifizierung (KYP), medizinische Aktenverwaltung und Zugangskontrolle unterteilen. Identitätsdiebe stehlen Identitäten aus medizinischen Akten, die meist Kindern und älteren Menschen gehören. Diese Identitäten werden für verschiedene Straftaten missbraucht, von Cybermobbing über Geldwäsche bis hin zu anderen kriminellen Aktivitäten. Insbesondere die echten Identitäten von Kindern sind gefährdet, da diese in der Regel nicht vorbestraft sind. 

Darüber hinaus beschaffen sich einige Betrüger diese Identitäten sowie deren Unterlagen zu Studienbeihilfen, Krankenversicherungen und Gebühren für medizinische Leistungen, um kostenlos Leistungen in Anspruch zu nehmen. 

Online-Krankenhausportale und Online-Apotheken sollten sich der damit verbundenen Risiken bewusst sein. Cyberangriffe können Hunderte von Patienten und sogar deren Familien betreffen. Darüber hinaus sind online verwaltete Patientendaten anfällig für Cyberangriffe und Datenlecks. Daher ist es dringend erforderlich, KYP-Verfahren (Know Your Customer) einzuführen, die die Identität jedes neu registrierten Nutzers vorab überprüfen, um das Risiko eines unbefugten Zugriffs auf sensible Daten zu minimieren. 

Regionale Analyse des Marktes für biometrische Daten im Gesundheitswesen

Auf Grundlage der regionalen Analyse hinsichtlich der Nutzung und des Bedarfs an biometrischer Technologie wird der Markt in Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik und den Nahen Osten unterteilt.

Nordamerika: Nordamerika hält den größten Marktanteil im Bereich der biometrischen Verfahren im Gesundheitswesen, vermutlich aufgrund der regulatorischen Anforderungen und der gut etablierten Krankenhäuser. Weitere Einflussfaktoren sind die zunehmende Digitalisierung im Gesundheitswesen durch die Einführung biometrischer Verfahren und die Weiterentwicklung der Krankenversicherung. Darüber hinaus tragen die Nachfrage nach medizinischen Anwendungen und Software in Verbindung mit elektronischen Patientenakten und effizienter Datenverwaltung zum regionalen Wachstum und Fortschritt bei. 

Eine Region der Vereinigten Staaten entwickelt sich rasant weiter bei Lösungen zur Identitätsprüfung und -identifizierung von Patienten sowie bei Datensicherheit und -verwaltung. Dank dieser Initiativen wird für die Region in den kommenden Jahren ein weiteres Wachstum erwartet.  

Europa: Europa belegt den zweiten Platz und ist ein lukrativer Markt für biometrische Gesundheitslösungen. Gesundheitseinrichtungen in Europa treiben das Wachstum dieses Marktes voran. Darüber hinaus beflügeln Investitionen in die Verwaltung medizinischer Daten, insbesondere im Gesundheitssektor, das Wachstum der Biometrie und die technologische Einführung in der Region.  

Asien-Pazifik: Der Markt für biometrische Gesundheitslösungen im asiatisch-pazifischen Raum wächst rasant. Technologische Fortschritte und deren zunehmende Verbreitung prägen die Marktentwicklung in dieser Region. Darüber hinaus wird erwartet, dass Indien, China und der asiatisch-pazifische Raum durch die Einführung biometrischer Verfahren zur effizienten Patientenverwaltung und -identifizierung auch im Gesundheitswesen weiter wachsen werden. 

Fazit

Die biometrische Identifizierung im Gesundheitswesen optimiert die Prozesse der Gesundheitsdatenverwaltung und gewährleistet die Konsistenz der Patientenakten. Autorisierter Zugriff trägt zur Datensicherheit und zum Schutz vor Identitätsdiebstahl und Datenschutzverletzungen bei. Darüber hinaus bietet die biometrische Verifizierung neben der Sicherheit auch eine reibungslose Benutzererfahrung. Daher wird ihre Anwendung in verschiedenen Bereichen begrüßt. In den kommenden Jahren wird die Biometrie in den meisten medizinischen Normen Einzug halten.

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