Kryptowährungsmarkt und Finanzkriminalität: Wie man die Transaktionsüberwachung handhabt
Die Annahme von Kryptowährungen Die Nutzung von Kryptowährungen durch Privatpersonen und Unternehmen hat in den letzten zwölf Monaten explosionsartig zugenommen. Institutionen bieten ihren Kunden heute mehr kryptowährungsbezogene Dienstleistungen an als je zuvor. Auch die Nutzeraktivität auf Kryptowährungsbörsen und -plattformen wächst rasant. Obwohl die regulatorische Landschaft für Kryptowährungen in verschiedenen Jurisdiktionen noch lange nicht endgültig festgelegt ist, steht eines fest: Institutionen, die mit Kryptowährungen handeln, müssen ihre Transaktionen überwachen und entsprechende Meldungen abgeben. Meldungen über verdächtige Aktivitäten (SARs) wenn ungewöhnliche Aktivitäten festgestellt werden.
A robuste Transaktionsüberwachungslösung Unternehmen können so das Risiko von Finanzkriminalität im Zusammenhang mit digitalen Kryptowährungstransaktionen minimieren. Innovative Lösungen wurden entwickelt, um die spezifischen Compliance-Herausforderungen von Kryptowährungen, insbesondere im Bereich der Transaktionsüberwachung, zu bewältigen. Ein branchenspezifisches Risiko besteht darin, dass keine zentrale Instanz die Funktionsweise von Blockchains überwachen oder regulieren kann. Unternehmen, die Kryptowährungstransaktionen durchführen, müssen die geltenden Anforderungen an die Transaktionsüberwachung kennen und einhalten sowie potenzielle neue Regulierungen im Auge behalten.
Kryptowährungslandschaft und steigende Kriminalität
Kryptowährungen Virtuelle Vermögenswerte, auch als solche bekannt, haben neue Möglichkeiten für Verbraucher im gesamten Finanzsektor eröffnet, stellen aber gleichzeitig die Art und Weise, wie Regulierungsbehörden und Finanzdienstleister mit illegalen Risiken wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung umgehen, auf den Kopf.
Die potenzielle Bedrohung durch Kryptowährungen für das Finanzsystem ist erheblich. Studien zufolge stieg das gesamte Transaktionsvolumen aller Kryptowährungen im Jahr 2021 zwar um 567 % auf 15.8 Billionen US-Dollar, illegale Transaktionen nahmen jedoch nur um 79 % zu. Um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken, haben Regulierungsbehörden weltweit neue Compliance-Regeln erlassen. Diese sollen sicherstellen, dass Kryptowährungsdienstleister und alle Institutionen, die mit Kryptowährungen handeln, Bedrohungen erkennen und verhindern können und den Behörden neue kriminelle Methoden melden müssen.
Der Transaktionsüberwachungsprozess, der die Grundlage für effektive Anti-Geldwäsche-Protokoll (AML)Organisationen sind verpflichtet, das Transaktionsverhalten ihrer Kunden zu analysieren, um Versuche der Geldwäsche und anderer Straftaten aufzudecken. Da Kriminelle mithilfe der Anonymität und Geschwindigkeit von Kryptowährungsdiensten ihre Identität verschleiern und Gelder schnell zwischen Konten transferieren können, wird die Transaktionsüberwachung immer wichtiger und gleichzeitig schwieriger. Finanzdienstleister und Anbieter von Kryptowährungsdienstleistungen müssen daher ihre Systeme und Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche anpassen und verbessern, um dem steigenden Risiko der Geldwäsche über Kryptowährungen effektiv zu begegnen und in einem sich wandelnden regulatorischen Umfeld die geltenden Gesetze und Standards einzuhalten.

Von der FATF hervorgehobene Warnsignale für Geldwäsche mit Kryptowährungen
Das Financial Action Task Force (FATF) Die Aufsichtsbehörde veröffentlichte 2020 Empfehlungen zu den Merkmalen von Geldwäschepraktiken mit Kryptowährungen, basierend auf internen Untersuchungen und Fallstudien aus den Mitgliedstaaten. Darüber hinaus legte sie eine Reihe von Warnsignalen fest, die Unternehmen dabei helfen sollen, ihre Transaktionsüberwachungssysteme zu verbessern und sich besser an die sich verändernde Risikolandschaft anzupassen.
Im Folgenden sind einige Warnsignale für Geldwäsche mit Kryptowährungen aufgeführt:
- Transaktionales Verhalten: Verdächtige Transaktionsmuster bei Kryptowährungen, wie z. B. eine hohe Transaktionsfrequenz in kurzer Zeit oder schnelle Ein- und Auszahlungen von Geldern auf ein neu erstelltes Konto.
- Geografische Risiken: Kryptowährungstransaktionen, die in oder aus Hochrisikoländern oder -gebieten durchgeführt werden oder bei denen Währungen zum Umtausch außerhalb des Heimatlandes des Kunden gesendet werden.
- Strukturierte Transaktionen: Mehrere Kryptowährungstransaktionen, die absichtlich so strukturiert sind, dass die Beträge die Meldeschwellenwerte nicht auslösen.
- Anonyme Transaktionen: Kriminelle, die die Anonymität von Kryptowährungen ausnutzen wollen, können Privacy Coins verwenden, auf nicht lizenzierten Börsen handeln oder Proxys nutzen. Sie versuchen möglicherweise auch, dieselbe IP-Adresse zu verwenden, um mehrere Kryptowährungs-Wallets anonym zu betreiben.
- Unzureichende CDD: Kryptowährungstransaktionen mit Beteiligung von Konten, bei denen die Sorgfaltspflichten gegenüber dem Kunden unzureichend waren und die Anfragen nach identifizierenden Informationen abgelehnt oder vermieden haben.
- Geldwäsche: Ältere oder finanziell schwache Kunden sowie Kunden, die sich der mit Kryptowährungen verbundenen Risiken scheinbar nicht bewusst sind, können als Geldwäscher missbraucht werden, um Transaktionen für diese durchzuführen.
Aufbau eines effektiven Transaktionsüberwachungs- und Kontrollsystems
Zwischen 2018 und 2019 wird die FATF-Empfehlungen Die bestehenden Vorschriften wurden überarbeitet und neue Leitlinien für Kryptowährungsdienstleister veröffentlicht, die diese den geltenden AML/CFT-Compliance-Regeln unterstellen. Kryptowährungsunternehmen müssen im Rahmen ihrer neuen Verpflichtungen risikobasierte Transaktionsüberwachungssysteme implementieren, die das von ihren Kunden ausgehende Geldwäscherisiko erfassen.
In der Praxis bedeutet dies, dass Unternehmen Risikobewertungen ihrer Kunden durchführen und fortlaufende Maßnahmen ergreifen sollten. Kenne deinen Kunden (KYC) Praktiken zur Überprüfung der Korrektheit der Bewertung. KYC ist eine weitere Säule der traditionellen AML-Transaktionsüberwachung und in der Kryptowelt ebenso wichtig, da es Unternehmen hilft, ihre Kunden und deren Finanzhistorie zu identifizieren, um Risikoprofile zu erstellen.
Vor diesem Hintergrund sind folgende Punkte wichtige Compliance-Aspekte für die Überwachung von Kryptowährungstransaktionen zu berücksichtigen:
Kunden-Due-Diligence (CDD): Finanzunternehmen und Krypto-Dienstleister sollten strenge Sorgfaltsprüfungen ihrer Kunden durchführen, um ein Risikoprofil zu erstellen und ihre Kundenbindung zu stärken. Transaktionsüberwachungssysteme. Hierfür sind die Unternehmen verpflichtet, personenbezogene Daten zu erheben, darunter auch von der Regierung ausgestellte Ausweisdokumente oder sogar Finanzberichte.
Screening und Monitoring: Anbieter von Dienstleistungen im Bereich digitaler Kryptowährungen müssen integrieren Lösungen zur Bekämpfung von Geldwäsche in ihre Sicherheitssysteme integriert, die ihnen helfen, Kunden anhand globaler Sanktionslisten, Datenbanken für Finanzkriminalität und der PEP-Liste zu überprüfen. Dies stellt sicher, dass nur legitime Kunden aufgenommen werden. Um die Geldwäschebekämpfungssysteme zu stärken, sind außerdem wirksame Maßnahmen zur Transaktionsüberwachung erforderlich, um sicherzustellen, dass keine verdächtigen Transaktionen unentdeckt bleiben.
Intelligente Technologie: Transaktionsüberwachung Im Kryptowährungsmarkt geht es um das Sammeln und Analysieren riesiger Datenmengen, deren Verarbeitung für Menschen nahezu unmöglich ist. Um diese Daten zu verwalten und zu verarbeiten, müssen Dienstanbieter technologiebasierte Verifizierungslösungen integrieren, um Transaktionen und die Registrierung reibungslos, sicher und unkompliziert zu gestalten. Darüber hinaus gewinnen Sicherheits- und Verifizierungssysteme durch neue Technologien an Bedeutung.
Fazit
Um Finanzkriminalität und die mit digitalen Währungen verbundene Anonymität zu bekämpfen, sind Lösungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Transaktionsüberwachung unerlässlich. Die Überprüfung der Identitäten der Kunden Die Einhaltung der Geldwäschebestimmungen ist heutzutage unerlässlich. Daher kann die Erfassung von Kundenidentitätsdaten Unternehmen dabei helfen, ihre Aufzeichnungen transparent zu führen.
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