Erweiterte Sorgfaltspflichten: Sicherstellung der KYC-Prüfung und der Einhaltung behördlicher Auflagen
Erweiterte Due Diligence: Die Einführung innovativer Lösungen in Unternehmen sollte heute nicht allein dem Gewinnstreben dienen. Es bedarf einer umfassenderen Betrachtungsweise, die auch die sekundären Abhängigkeiten berücksichtigt, die ein Unternehmen beeinflussen können. Diese Abhängigkeiten reichen von Dienstleistungen und Dienstleistungen Dritter bis hin zu den entsprechenden Vorschriften und Compliance-Anforderungen. Anstatt sich ausschließlich auf die Umsatzgenerierung zu konzentrieren, sollte die Kenntnis lokaler Vorschriften und Richtlinien stets gewährleistet sein.
Die Identifizierung und Verifizierung von Kunden wird für Unternehmen zu einem entscheidenden Schritt, um die Anforderungen zu erfüllen. Kenne deinen Kunden (KYC) Richtlinien. Bei der Zusammenarbeit mit Drittparteien und Unternehmen, insbesondere mit Finanzinstituten und dem Bankensektor, die mit zahlreichen anderen Branchen zu tun haben, ist es unerlässlich, diese umfassend zu kennen. Dies ist der erste Schritt, um das Risiko hoher Strafen und Bußgelder von lokalen Aufsichtsbehörden zu minimieren.
A kürzlich Eine Studie zeigt, dass in der EU die Bußgelder der Regulierungsbehörden bis zu ... betragen können. 20 Millionen Euro. Dies entspricht schätzungsweise 4 % des jährlichen Umsatzes des Unternehmens. Pro Verstoß belaufen sich die Kosten in Ländern wie Australien und Brasilien auf etwa 1,000,000 Million US-Dollar. KYC-Konformität Dieser Schritt kann das Risiko solch enormer finanzieller Verluste verhindern. Banken müssen bei der Eröffnung neuer Konten für Kunden die Kundenprüfung (Customer Due Diligence, CDD) durchführen. Diese Prüfung dient der Identitätsfeststellung des Nutzers anhand bestimmter KYC-Kriterien (Know Your Customer). Sie umfasst Hintergrundprüfungen zur Bekämpfung von Geldwäsche (Anti-Money Laundering, AML), Terrorismusfinanzierung und die Überprüfung auf politisch exponierte Personen (Political Exposed Persons, PEPs), um sicherzustellen, dass verbotene Organisationen keinen Zugang zu legitimen Geschäftsaktivitäten haben.
Erweiterte Sorgfaltspflicht (Enhanced Due Diligence, EDD) ist ein fortgeschrittenes Konzept der Kundenprüfung (Customer Due Diligence, CDD). EDD umfasst Sicherheitsaspekte und -richtlinien, die von CDD nicht abgedeckt werden. Sie gewährleistet ein hohes Maß an Sicherheit, das sich direkt oder indirekt auf das Unternehmen auswirken kann. Verborgene Sicherheitsrisiken, Identitätsprüfung, Risikobewertungen und -analysen sind Bestandteil von EDD. Hohe Datenschutz- und Sicherheitsrisiken werden durch die Einhaltung der EDD-Richtlinien auf Unternehmensebene beseitigt. Die Überwachung und Prüfung von Unternehmen und Transaktionen verringert das Risiko von Online-Betrug und Zahlungsbetrug und trägt zu mehr Stabilität und Zuverlässigkeit im Unternehmen bei.
Die Schnittstelle zwischen erweiterter Sorgfaltspflicht und KYC
EDD und KYC dienen beide der Kundenauthentifizierung. EDD-Richtlinien überschneiden sich mit KYC und gewährleisten einen strengen Onboarding-Prozess für Endnutzer. Daten müssen verantwortungsvoll erhoben, geprüft und verarbeitet werden. Detaillierte Audits sind erforderlich, um die Systemaktivitäten nachzuverfolgen. Der Datenzugriff ist kontrolliert, um die Anzahl der Nutzer mit Zugriff auf sensible Daten zu begrenzen. Dadurch wird das Risiko von Datenintegritätsverletzungen minimiert. Die EDD-Anforderungen gewährleisten zudem Folgendes: KYC Die mit jedem Verifizierungsprozess verbundenen Risiken werden einzeln berechnet und geprüft, bevor die Verarbeitung fortgesetzt wird. Zudem werden die Identitäten anhand von Geldwäsche- und Terrorismusbekämpfungsrichtlinien verifiziert, um einen ehrlichen Passagierverkehr sicherzustellen.
Im Rahmen der lokalen regulatorischen Bestimmungen gewährleistet EDD die Wahrung der Datenschutzrechte der Nutzer. Diese Rechte umfassen die Zwecke der Datenerhebung, -analyse und -verarbeitung sowie die Speicherdauer und die zulässigen Verwendungszwecke. Organisationen, die gegen diese Gesetze verstoßen, müssen mit hohen Schadensersatzforderungen rechnen.
Regulierungsstrafen weltweit
Ein Vergleich der Datenschutzbestimmungen weltweit ergab, dass rund 65 % der Länder ihre Richtlinien angepasst oder die Anforderungen der DSGVO nach deren Veröffentlichung übernommen haben. Die Höhe der Strafen richtet sich nach der Einhaltung der lokalen Vorschriften durch die einzelnen Länder und deren Auslegung. Bei Nichteinhaltung können entsprechende Klagen verhängt werden. Die Bußgelder betreffen nicht nur Opfer von Cyberangriffen oder Datenschutzverletzungen, sondern jedes einzelne Unternehmen, das gegen die lokalen Vorschriften verstößt. Im Folgenden sind einige Länder und Unternehmen aufgeführt, gegen die kürzlich Bußgelder verhängt wurden:
Germany: Deutschlands erste Geldstrafe wurde im Juli 2018 verhängt. Das deutsche soziale Netzwerk Knuddles wurde gehackt, wodurch die Daten von über 330,000 Nutzern, darunter 808,000 E-Mail-Adressen und die dazugehörigen Passwörter, kompromittiert wurden. Grund dafür war, dass Knuddles die Nutzerdaten im Klartext speicherte, was gegen die DSGVO verstößt. Das Unternehmen entdeckte den Vorfall im September, sperrte alle betroffenen Nutzerkonten und informierte die Nutzer. Aufgrund des Datenlecks wurde Knuddles mit einer geringen Geldstrafe belegt. Die Entschädigung in Höhe von 20,000 € war umstritten. Die lokalen Aufsichtsbehörden hielten sie jedoch für absolut angemessen im Hinblick auf den durch den Datenverstoß entstandenen Schaden. Anschließend implementierte das Unternehmen strenge Sicherheitsmaßnahmen, um sein System vor ähnlichen und weiteren Datenverstößen zu schützen.
Polen: Die polnische Datenschutzbehörde verhängte am 1. April 2019 eine Geldstrafe von 220,000 € gegen die Digitalmarketing-Agentur Bisnode. Bisnode hatte gegen die Anforderungen der DSGVO verstoßen. Das Unternehmen sammelte und verarbeitete Daten, ohne die Betroffenen zu informieren, was zu der hohen Strafe führte. Laut DSGVO dürfen Nutzerdaten nicht ohne Einwilligung der Betroffenen verwendet werden. Zusätzlich sollte Bisnode innerhalb der nächsten drei Monate sechs Millionen Menschen per E-Mail kontaktieren, was das Unternehmen weitere acht Millionen Euro kostete. Hätte Bisnode seine Endnutzer im Vorfeld informiert, hätte das Unternehmen dieses hohe Risiko vermeiden können.
Google: Im Januar 2019 wurde Google mit einer hohen Geldstrafe von 50 Millionen Euro belegt. Der Verstoß gegen die DSGVO wurde aufgedeckt, nachdem Betroffene sich über Googles unzulässige Methode zur Einholung ihrer Einwilligung beschwert hatten. Die mangelnde Transparenz ist einer der Kernpunkte der DSGVO, der hier nicht eingehalten wurde. Laut DSGVO muss die Einwilligung freiwillig, informiert, detailliert und durch aktives Handeln erfolgen. Google erfüllte jedoch keine dieser Vorgaben, da die entsprechenden Kästchen für die Einwilligung bereits vorausgewählt waren, was keine gültige Einwilligung darstellt.
Wie helfen verstärkte Sorgfaltsprüfungen, Strafen zu vermeiden?
Eine der größten Herausforderungen bei der elektronischen Identitätsprüfung (EDD) besteht darin, den erforderlichen Informationsumfang für die Identitätsverifizierung von Kunden zu ermitteln. Finanzinstitute setzen elektronische Prüfungen ein, um die Identitätsprüfung im Hinblick auf Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu automatisieren. Diese Prozesse werden automatisch geprüft, wodurch die Ein- und Ausgänge des Systems protokolliert und anhand mehrerer Prüfkriterien überprüft werden. Die Aktivitäten dieser Akteure werden kontinuierlich überwacht, um den Zugriff durch böswillige Personen zu verhindern.
Online-Identitätsprüfung
Überprüfen Sie die Identität neuer Kunden anhand einer Reihe notwendiger Informationen, darunter persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum, Adresse, Alter usw. (die je nach Branche variieren). Dies kann das Risiko von Online-Betrug, der immer wieder vorkommt und bei dem mehrere Personen die Identität missbrauchen, verringern.
Vermeiden Sie Finanzkriminalität
Durch die Durchführung von EDD (Enhanced Data Delivery) kann die Verbreitung von Schwarzgeld, einschließlich Geldern von politisch exponierten Personen (PEP), Terroristen und Geldwäschern, verhindert werden. Die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen werden durch EDD abgedeckt, wodurch die Stabilität und Transparenz des Systems gewährleistet und das Risiko von Finanzkriminalität verringert wird.
Klare Compliance-Details
Die Compliance-Vorgaben des Unternehmens sollten klar ersichtlich sein. Ein Datenleck muss nicht zwingend die Sicherheit Ihrer Software belegen, entscheidend ist jedoch die Einhaltung der lokalen Vorschriften und Datenschutzbestimmungen. In den Unternehmensrichtlinien sollten alle relevanten Dokumente die für Ihre Branche geltenden Gesetze eindeutig benennen.
