Die Gefahren von Ransomware sind für Kryptowährungs-Miner real.
Kryptowährung (Cryptocurrency) Kryptowährungen könnten die Zukunft der Wirtschaftslandschaft prägen und haben das Potenzial, den gesamten FinTech-Sektor auf ein völlig neues Niveau zu heben. Doch wie bei jedem technologischen Fortschritt gibt es auch hier einige wenige, die versuchen, sich durch Betrug schnell und einfach zu bereichern. Leider hat auch die Kryptowährung ihre sprichwörtlichen Piraten gefunden. Kryptowährungs-Miner setzen Ransomware ein, um von potenziellen Käufern dieser neuen virtuellen Währungen Geld zu erpressen.
Die Attraktivität von Kryptowährungen wird durch den scheinbar unbegründeten Preisanstieg von Bitcoin in den letzten Jahren befeuert. Dieser Preisanstieg führte zu einem Trend, bei dem Tausende von Technikbegeisterten und Menschen, die schnelles Geld verdienen wollten, sich anstellten, um von der Bitcoin-Blase zu profitieren. Einige von ihnen entschieden sich sogar dafür, die Coins selbst zu schürfen, um ihre Gewinnchancen zu erhöhen. Dies wiederum führte dazu, dass viele Hacker und Online-Kriminelle versuchten, mit potenzieller Ransomware noch höhere Summen zu erbeuten. Manche brachten sogar ihre eigenen Coins und virtuellen Währungen heraus, um der Entdeckung durch Behörden oder Krypto-Beobachter zu entgehen.
Was ist Ransomware?
Ransomware funktioniert ähnlich wie herkömmliche Schadsoftware, doch anstatt wichtige Informationen oder Dokumente zu stehlen, blockiert der Angreifer den Zugriff auf Ihre Daten. Dieser Zugriff wird durch das erfolgreiche Eindringen der Ransomware auf Ihren Computer erlangt. Dies kann beispielsweise durch eine Datei geschehen, die Sie angeklickt haben, oder durch manipulierte Software, die Sie installieren wollten. Um wieder Zugriff auf ihre Dateien und Dokumente zu erhalten, fordern die Angreifer ein Lösegeld. Andernfalls werden die Daten unwiderruflich gelöscht. Ironischerweise verlangen Ransomware-Angreifer oft Zahlungen in gängigen Kryptowährungen wie Bitcoin, um die Transaktionen für die Behörden zu verschleiern.

Ein normaler PC-Nutzer hält sich vielleicht nicht für das Ziel eines solchen Angriffs, aber glauben Sie uns, die Gefahren von Ransomware sind enorm. Ihre persönlichen Fotos, Ihr Chatverlauf, Ihre Adressbücher und die Zugangsdaten für Ihre Bankkonten sind im Falle eines Ransomware-Angriffs gefährdet.
Unternehmen und Mitarbeiter, die in Unternehmenssektor Sie sind ein weiteres häufiges Ziel von Ransomware. Ein einfacher Klick auf einen unsicheren Link von einem Arbeitsplatzrechner aus kann die gesamte digitale Datenbank und die Server eines Unternehmens gefährden. Bei einem kürzlich erfolgten weltweiten Ransomware-Angriff wurden Unternehmen gezwungen, Millionen von Dollar zu zahlen, um ihre wichtigen Dateien, Dokumente und Daten vor der endgültigen Löschung zu schützen.
Fallstudien zu Ransomware über Kryptowährungen
Die Idee, PCs zum Schürfen von Kryptowährungen zu nutzen, ist tückisch. Hacker haben gut getarnte Mining-Programme entwickelt, die gezielt Computer mit veralteten Betriebssystemen oder unzureichenden Firewalls gegen solche Brute-Force-Angriffe angreifen. Diese Ransomware, die sich oft unbemerkt auf dem System einschleicht, ist sehr schwer zu entdecken, und Zahlungen in Kryptowährungen bleiben weitgehend unkontrolliert. Selbst wenn sie entdeckt wird, ist sie nur schwer zu entfernen, und es gibt keine andere Möglichkeit, den Computer durch Zahlung des Lösegelds von diesen Schadprogrammen zu befreien. Hinzu kommt die massive Beeinträchtigung der PC-Leistung durch die hohe, aber anonyme Arbeitslast.
Obwohl der Einstieg in Kryptowährungen für Krypto-Enthusiasten und ICO-Interessierte riskant erscheinen mag, ist man bei gründlicher Recherche vor dem Kauf von Kryptowährungen tatsächlich auf der sicheren Seite. Lesen Sie unbedingt Erfahrungsberichte von erfahrenen Krypto-Experten zu einem ICO. Investieren Sie außerdem nur in ICOs, die strenge KYC- und AML-Richtlinien implementiert haben. Um Hackerangriffe zu vermeiden, verwenden Sie auf Ihrem privaten oder geschäftlichen Computer stets ein aktuelles Betriebssystem. Eine leistungsstarke Firewall ist ebenfalls unerlässlich, um unerwünschte Zugriffe auf Ihren Computer abzuwehren.
