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Sie suchen nach Möglichkeiten zur Online-Betrugsprävention? Hier erfahren Sie, was Sie tun können.

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In einer zunehmend digitalisierten Welt ist es für Online-Unternehmen extrem wichtig, betrügerische Aktivitäten in ihren Systemen zu erkennen. Auf Online-Marktplätzen finden sekündlich unzählige Transaktionen statt. Davon bleiben 67 % der betrügerischen Transaktionen unentdeckt, was zu erheblichen Verlusten führt. Laut den Aufzeichnungen von Ende 2018 beliefen sich die Verluste durch Online-Betrug auf 6.4 Milliarden US-Dollar. Betrüger suchen ständig nach Schwachstellen in Systemen, nutzen diese aus und begehen kriminelle Handlungen. Online-Unternehmen konzentrieren sich zwar einerseits auf eine bessere Benutzererfahrung beim Kunden-Onboarding, andererseits mangelt es ihnen an den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zur Online-Betrugsprävention. Es ist daher unerlässlich, dass Banken, Finanzinstitute und Online-Marktplätze die Risiken von Online-Zahlungsbetrug reduzieren und ein hohes Sicherheitsniveau in ihren Systemen implementieren.
Online-Betrug tritt in verschiedenen Formen auf. Zweck und Absicht können bei jedem Betrug gleich sein, nur die Vorgehensweise ist unterschiedlich. Einige gängige Arten sind:
Identitätsdiebstahl: Cyberkriminelle greifen das System an, um an die persönlichen Daten der Nutzer zu gelangen und diese dann in böswilliger Absicht zu verwenden, indem sie annehmen, es handele sich um die Identität einer anderen Person.
Kreditkartenbetrug: Betrüger tätigen einen Kauf auf der unsicheren Website, geben alle notwendigen Informationen ein und täuschen das System mit der gestohlenen Kreditkarte.
E-Mail-Phishing-Betrug: Der Betrüger sendet dem Opfer (beispielsweise einem Bankangestellten) eine E-Mail, die wie eine offizielle E-Mail einer Finanzbehörde aussieht. Diese E-Mail enthält einen Link, der den Empfänger auf eine Anmeldeseite der Bank weiterleitet, die der offiziellen Website täuschend ähnlich sieht. Sobald der Angestellte die Anmeldedaten eingegeben hat, erhält der Betrüger alle persönlichen Informationen und missbraucht das Konto für betrügerische Aktivitäten.

Von Online-Betrug betroffene Branchen

63 % der Branchen haben bereits Verluste durch Online-Betrug erlitten. Angesichts der digitalen Transformation der Industrie in allen Bereichen – sowohl im Front- als auch im Back-End – besteht ein dringender Bedarf an umfassenden Sicherheitsmaßnahmen zur Betrugsprävention. 75 % der Online-Unternehmen wünschen sich ein sicheres Online-System. Um dies zu erreichen, benötigen sie Lösungen, die Vertrauen innerhalb und außerhalb des Unternehmens schaffen. Zu den wichtigsten Branchen, die von Online-Betrug betroffen waren, gehören:

Online-Einzelhandel

Im Jahr 2019 werden die Umsätze im E-Commerce voraussichtlich 13.7 % des weltweiten Einzelhandelsumsatzes ausmachen. Bis 2021 wird ein Anstieg um über 240 % auf 4.48 Billionen US-Dollar prognostiziert. Während diese enorme Summe die Nachfrage nach E-Commerce verdeutlicht, verzeichnet der Einzelhandel gleichzeitig eine Betrugsrate von 6 % im Online-Handel. Die Vielzahl an Transaktionen bietet Betrügern ideale Möglichkeiten, in das System einzudringen. Die häufigsten Betrugsarten im Einzelhandel sind Inventurbetrug und Kreditkartenbetrug. Um Online-Betrug vorzubeugen, ist es für den Online-Handel unerlässlich, seine Systeme abzusichern.

Glücksspielbranche

Die Glücksspielindustrie erwirtschaftet heute enorme Umsätze: 44 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016, und bis 2022 werden 81 Milliarden US-Dollar erwartet. Gleichzeitig stellt sie ein äußerst attraktives Betätigungsfeld für Geldwäscher und Cyberkriminelle dar. Ein aktueller Bericht belegt Verluste in Höhe von 82 Milliarden US-Dollar durch sogenannte Card-Not-Present-Angriffe (CNP-Angriffe). Zudem sind 3.5 % aller Online-Zahlungen betrügerisch. Um Cyberangriffe und Geldwäsche zu verhindern, muss die Glücksspielindustrie daher dringend ihre Systeme wieder auf AML- und KYC-basierte Prüfverfahren umstellen.

Gesundheitsindustrie

Die Gesundheitsbranche verarbeitet sensible Patienten- und Krankenhausdaten. Diese Informationen müssen in einer sicheren Datenbank gespeichert werden, um Datenverlust durch Online-Betrug zu verhindern. Ein Bericht aus dem Jahr 2018 weist auf einen Schaden von 2 Milliarden US-Dollar durch Online-Betrug hin. Dieser Schaden betrifft nicht nur die Kosten der Gesundheitsbranche, sondern auch das Leben vieler Menschen. Patientendaten, darunter Versicherungsdetails, Krankengeschichte und persönliche Informationen, werden gestohlen. Betrüger nutzen diese Daten zur Geldwäsche, um an Versicherungsdaten zu gelangen und die Betroffenen zu erpressen. Für die Gesundheitsbranche ist es daher unerlässlich, ihre Daten mit umfassenden Sicherheitsmaßnahmen zu schützen, um ihre Systeme und Patienten vor diesen schwerwiegenden Risiken zu bewahren.

Online-Betrugsschutz

Online-Unternehmen sollten ernsthafte Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um das Risiko von Online-Betrug zu minimieren. Dazu Identitätsprüfung Die Authentifizierung ist obligatorisch. Jede Identität, die in das System gelangt, muss gemäß den geltenden AML- und KYC-Vorschriften verifiziert werden. Banken und Finanzinstitute können ihre Systeme durch die Einhaltung der KYC-Richtlinien vor Cyberangriffen schützen. Dies reduziert das Risiko von Kreditkartenbetrug und Online-Zahlungsbetrug. Biometrische Verifizierung (Fingerabdrücke, Iris-Scanning, Gesichtserkennungusw.) können bei der Kundenverifizierung hilfreich sein. Es gibt zahlreiche weitere Möglichkeiten, Nutzer zu verifizieren und zu authentifizieren. Die folgende Grafik zeigt den prozentualen Anteil der von verschiedenen Online-Branchen angewandten Verifizierungsmethoden:
Methoden zur Online-Betrugserkennung und -prävention für Unternehmen

Regelungen zur Online-Betrugsprävention

Datenschutz

Datenschutz-Grundverordnung (DatenschutzDie Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die wichtigste EU-Verordnung zum Schutz der Privatsphäre. Sie legt bestimmte Regeln für die Erhebung, Nutzung, Verwaltung und den Schutz personenbezogener Daten fest. Jedes Online-Unternehmen, das sensible Daten verarbeitet, ist an die Bestimmungen der DSGVO gebunden.

BaFin

Die BaFin ist die Finanzmarktaufsichtsbehörde Deutschlands. Auf Grundlage europäischer Aufsichtsstandards verfolgt die BaFin risikoorientierte Sicherheitsansätze, die für Branchen und Online-Unternehmen geeignet sind. Sie gewährleistet die Verlässlichkeit des Finanzmarktes und passt ihre Maßnahmen entsprechend an.

PSD2

Die EU-Richtlinie PSD2 schafft Regelungen, die verschiedene Formen von Zahlungsinstituten unterstützen, Interaktionsmethoden einführen und Open Banking erleichtern. Im Rahmen dieser Regelungen bilden Online-Unternehmen ihre Systeme ab und bieten ihren Kunden diverse Dienstleistungen an.

eIDAS

Die EU-Verordnung eIDAS definiert die Richtlinien für Vertrauensdienste und die elektronische Kundenverifizierung. Diese Dienste unterstützen die Identifizierung und Verifizierung von Personen online und anhand elektronischer Dokumente. Banken und Finanzinstitute können auf Grundlage der eIDAS-Verordnung bestimmte Funktionen implementieren, um Online-Zahlungsbetrug zu verhindern.

Fazit

Für jedes Online-Unternehmen ist neben einer besseren Nutzererfahrung die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen ebenso wichtig. Die Kosten, die Unternehmen durch unsichere Systeme tragen, belasten nicht nur die Wirtschaft, sondern führen auch unweigerlich zu Reputationsschäden. Der Einsatz sicherer Technologien kann das Risiko hoher Geldstrafen und geschäftlicher Rückschläge verringern und hilft, zukünftige Verluste zu vermeiden.

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