8.3 Millionen Nutzer von „Freepik-Datenleck“ betroffen
Freepik, eine kostenlose Foto- und Grafikwebsite, hat einen schwerwiegenden Datenverstoß bekannt gegeben, von dem fast 8.3 Millionen Nutzer betroffen sind. Das Unternehmen gab den Vorfall offiziell bekannt, nachdem Nutzer in den sozialen Medien gegen den Verlust ihrer persönlichen Daten protestiert hatten. „verdächtige E-Mails“ in ihren Postfächern bezüglich des Datenlecks.
Es sieht so aus, als hätte es einen Datenverstoß gegeben in @freepik pic.twitter.com/H9OQ5oGx1x
– Jishnu Vediyoor (@pullipuli) August 20, 2020
Am Donnerstag kontaktierte ZDNET Freepik, und das Unternehmen gab am Freitag (21. August 2020) offiziell eine Datenschutzverletzung bekannt und bestätigte die Echtheit der E-Mails, die an registrierte Benutzer verschickt wurden, um sie über die Datenschutzverletzung zu informieren.
Die Sicherheitslücke entstand infolge von SQL-Injection-Schwachstelle Um auf eine der Datenbanken mit Nutzerdaten zuzugreifen, so die offizielle Stellungnahme des Unternehmens. Laut Freepik sammelte der Hacker Benutzernamen und Passwörter der ältesten registrierten Nutzer auf den Websites von Flaticon und Freepik.
Obwohl Freepik keine offizielle Stellungnahme zum Zeitpunkt des Datenlecks abgab, informierten sie die Behörden, sobald sie das Datenleck entdeckten, und leiteten Ermittlungen zu den kompromittierten Daten ein.
Darüber hinaus erklärte Freepik in ihrer Stellungnahme, dass der Hacker bei einigen Nutzern lediglich deren E-Mail-Adressen erbeutet habe, da nicht alle Konten mit Passwörtern versehen seien. Laut Freepik nutzten 4.5 Millionen dieser Nutzer Drittanbieter-Logins (Facebook, Twitter, Google usw.), um sich zu registrieren und in ihre Konten einzuloggen.
„Bei den verbleibenden 3.77 Millionen Nutzern erlangte der Angreifer die E-Mail-Adresse und einen Hash ihres Passworts.“
Das Unternehmen gab bekannt, dass es derzeit alle betroffenen Nutzer per E-Mail über den Datenverstoß informiert und ihnen mitteilt, welche Daten kompromittiert wurden.
Liebe Freepik-Nutzer, anbei finden Sie unsere offizielle Stellungnahme zu dem Sicherheitsvorfall, über den die betroffenen Nutzer per E-Mail informiert wurden. Vielen Dank für Ihr Verständnis. https://t.co/s477CnBSWA — Freepik (@freepik) August 21, 2020
