Australien, Singapur, Malaysia und Südafrika arbeiten bei CBDC-Tests zusammen.
Die Zentralbanken von Singapur, Australien, Malaysia und Südafrika haben eine gegenseitige Vereinbarung zur Durchführung von Tests zur Leistungsfähigkeit von CBDCs getroffen.
Die australische Zentralbank (Reserve Bank of Australia), die singapurische Zentralbank (Monetary Authority of Singapore), die malaysische Zentralbank (Bank Negara Malaysia) und die südafrikanische Zentralbank (South African Reserve Bank) arbeiten zusammen, um die Akzeptanz staatlich emittierter virtueller Währungen für globale Transaktionen zu evaluieren. Das von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit Sitz in der Schweiz geleitete Pilotprojekt zielt darauf ab, digitale Zahlungen bequemer und kostengünstiger zu gestalten.
Verschiedene Länder weltweit testen noch immer Digitale Währung der Zentralbank Einige Zentralbanken (CBDCs) konzentrieren sich auf ihr lokales Finanzsystem, während andere sich auf den internationalen Markt vorbereiten. Aufgrund dieser Veränderungen haben die Zentralbanken Australiens, Malaysias, Singapurs und Südafrikas beschlossen, Pilotprojekte für grenzüberschreitende Zahlungen durchzuführen.
Hauptziel dieser Vereinigung ist die Einführung und Implementierung gemeinsamer Plattformen für internationale Zahlungen mittels digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs). Der stellvertretende Gouverneur der malaysischen Zentralbank, Fraziali Ismail, zitiert:
„Die gemeinsame Plattform mehrerer CBDCs… hat das Potenzial, die bisherigen Zahlungsvereinbarungen zu überspringen und als Grundlage für eine effizientere internationale Abwicklungsplattform zu dienen.“
Laut Bericht ermöglicht das Prototyp-System Finanzinstituten die grenzüberschreitende Übermittlung von Informationen mittels souveräner virtueller Währungen. Dadurch können Kunden Transaktionen ohne Zwischenhändler durchführen. Dies soll zu einer Reduzierung des Zeit- und Kostenaufwands pro Transaktion führen und den teilnehmenden Unternehmen neue Optimierungsmöglichkeiten in den Bereichen Betrieb, Technologie und Governance eröffnen.
Der BIS Innovation Hub erläutert weiter, dass dies nicht das erste Projekt dieser Art ist, da bereits ein ähnliches Projekt mit den Zentralbanken von Hongkong, China, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Thailand läuft.
Darüber hinaus haben die Schweizerische Nationalbank und die Banque de France im Juni dieses Jahres ihre Zusammenarbeit mit dem Hub angekündigt, um zu untersuchen, wie sich digitale Großwährungen im internationalen Zahlungsverkehr bewähren.
