BaFin fordert von der Deutschen Bank, ihre AML-Kontrollen zu verschärfen
Die Finanzaufsichtsbehörde in DeutschlandDie BaFin (US-amerikanische Finanzaufsichtsbehörde) hat die Deutsche Bank aufgefordert, ihre AML-Kontrollen (Anti-Geldwäsche).
Dies wurde in der jüngsten Mitteilung der Behörde gefordert, in der es hieß, „um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern, ergreifen wir weitere geeignete interne Sicherheitsvorkehrungen und erfüllen unsere Sorgfaltspflichten, insbesondere im Hinblick auf regelmäßige Kundenüberprüfungen.“
Die Anforderung umfasst auch Korrespondenzbeziehungen und die Überwachung von Transaktionen.
Diese Anordnung erfolgte im Zusammenhang mit der Installation eines Aufsichtsbeamten bei der Deutschen Bank im Jahr 2018, der die Fortschritte der Bank im Kampf gegen Finanzkriminalität überwachen soll.
„Die Anordnung ist das Ergebnis eines konstruktiven aufsichtsrechtlichen Dialogs mit der BaFin und spiegelt wider, dass die Bank der Aufdeckung und Behebung möglicher Schwächen in den Kontrollprozessen weiterhin höchste Priorität einräumt. Wir arbeiten intensiv daran, auch die neuen Anforderungen innerhalb der vorgegebenen Frist zu erfüllen.“ Die Deutsche Bank äußerte sich in einer Stellungnahme zu der jüngsten Ankündigung.
Die Bank wurde vor vier Jahren wegen unzureichender Bekämpfung von Geldwäsche, insbesondere eines Systems zur Geldwäsche von bis zu 10 Milliarden US-Dollar aus Russland, mit einer Strafe von bis zu 700 Millionen US-Dollar belegt. Das US-Justizministerium ermittelt weiterhin in dem Fall.
Eine Reihe bekannter und bedeutender Finanzaufsichtsbehörden wie das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), die Financial Industry Regulatory Authority (FINRA), die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) haben die Finanzinstitute davor gewarnt, im Hinblick auf die Möglichkeit der Geldwäsche besonders vorsichtig zu sein.
Ein Schlüsselfaktor für die zunehmende Bedrohung durch Geldwäsche ist, dass der weltweite Finanzdruck die Gewinne von Finanzinstituten zunichtemachen kann und die Kosten für die Durchführung einer Operation zur Betrugsbekämpfung zu hoch sein könnten.
In einem anderen Zusammenhang hat die deutsche Bank bekannt gegeben, dass die Genehmigung für ihre China-Tochtergesellschaft erteilt wurde und sie nun in der Lage sein wird, Marktkredite in China zu vergeben.
Das Unternehmen gab bekannt, dass die Deutsche Bank als erste europäische Bank diese Qualifikation erworben hat. Gemeinsam mit der Chinesischen Volksbank wird die Deutsche Bank nun Offenmarktgeschäfte in China durchführen. Diese umfassen den Rückkauf von Staatsanleihen, Spot-Bong-Transaktionen, geldpolitische Anleihen, die Emission von Zentralbankwechseln und andere Handelsinstrumente.
