Kambodscha und China verstärken ihre Beziehungen im Kampf gegen illegales Online-Glücksspiel und Betrug.
Chinas Ministerpräsident Li Keqiang und Kambodschas Premierminister Hun Sen haben grünes Licht für eine Stärkung ihrer Beziehungen gegeben, um gegen illegales Online-Glücksspiel, Telekommunikationsbetrug und andere betrügerische Aktivitäten vorzugehen.
Darüber hinaus hat Kambodscha zugestimmt, China im Rahmen des Kulturaustauschs zu unterstützen. Das Land hat sich bereit erklärt, mit China zusammenzuarbeiten, um „einen regelmäßigen Austausch zwischen Jugendorganisationen und Institutionen pflegen.“
Kambodscha sagte dass sie die Ein-China-Politik unterstützen und sich allen Maßnahmen widersetzen werde, die die Souveränität und territoriale Integrität des Landes gefährden würden.
Im vergangenen Monat wurden in Kambodscha neue Vorschriften für Casinos und andere Glücksspielunternehmen eingeführt. Das Generalsekretariat der kambodschanischen Kommission für die Verwaltung des kommerziellen Glücksspiels (CGMC) erließ neue Richtlinien, die den Wettbewerb und die Besteuerung für die Betreiber erleichtern.
Die jüngsten Gesetze gewährleisten, dass alle Betreiber von Glücksspieldienstleistungen autorisiert sind. Daher müssen alle Glücksspielunternehmen bis Ende des Jahres neue Lizenzen beantragen. Kambodscha wird sich nach Abschluss dieses Verfahrens verstärkt mit der Bekämpfung nicht lizenzierter Betreiber befassen.
„Die Casinobetreiber oder -eigentümer müssen die Originallizenzen oder die Bescheinigung über die Rechtmäßigkeit an einer gut sichtbaren Stelle in ihren Geschäftsräumen aushängen.“ erklärte das CGMC
Während Kambodscha daran arbeitet, von der grauen Liste der Geldwäschebekämpfungsländer der Financial Action Task Force (FATF) gestrichen zu werden, wäre die Eindämmung von Betrug im Zusammenhang mit Glücksspiel und unlizenzierten Anbietern ebenfalls von Vorteil. Kambodscha erklärte zudem, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um den Markt für illegales Glücksspiel weiter zu säubern.
Auch wenn sich die Lage in Kambodscha verbessert, muss noch mehr getan werden, beispielsweise durch eingehende Untersuchungen und die Intensivierung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche.
Die kambodschanischen Behörden, die mit der Durchsetzung ihrer Gesetze und der Freilassung hunderter Ausländer betraut waren, die zur Arbeit in illegalen Glücksspielbetrieben dort verleitet worden waren, sagten, dass von den Nationen, deren Bürger über eine Reise nach Kambodscha getäuscht worden seien, mehr getan werden müsse.
Laut offiziellen Angaben „Verantwortungsbewusste Unternehmen in Kambodscha, selbst ausländische multinationale Konzerne, haben aufgrund betrügerischer Machenschaften Schwierigkeiten, seriöse Mitarbeiter einzustellen. Daher sollten die Anwerber dieser leichtgläubigen Menschen gefasst und ins Gefängnis gesteckt werden, um ihre Zahl zu reduzieren, da es nach ihrer Ankunft in Kambodscha fast unmöglich wäre, sie ohne stichhaltige Beweise aufzuspüren.“
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