„Kryptowährungen sollten reguliert, nicht verboten werden“, sagt der Vizepräsident der EZB.
Nach seiner Erklärung im Mai, in der er Kryptowährungen als risikoreiche Anlage bezeichnete, forderte der Vizepräsident der EZB nun, dass Krypto den gleichen Regeln wie andere Vermögenswerte unterliegen solle.
Luis de Guindos, Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), erklärte, er wolle Kryptowährungen nicht verbieten, sondern vielmehr die Bedeutung der Festlegung von Regeln innerhalb dieser aufstrebenden Branche zur Bekämpfung von Finanzkriminalität hervorheben.
Wie berichtet, myconomyDie EZB ist der Ansicht, dass strenge Maßnahmen eingeführt werden sollten, um den Einsatz von Kryptowährungen bei verdächtigen und illegalen Aktivitäten zu verhindern.
Am 19. Mai erklärte er, #Kryptowährungen sind aufgrund ihrer Fragilität keine echten Investitionen. #Wert Vorschlag. https://t.co/HqAbx2N5L0
- Bitcoin News (@BTCTN) August 30, 2021
De Guindos erklärte: „Ich würde sie nicht verbieten, aber von den Emittenten muss verlangt werden, dass sie die gleichen Bedingungen einhalten wie bei anderen Finanzanlagen und alles vermeiden, was mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu tun hat.“
Er fügte außerdem hinzu, dass Kryptowährungen „keine Auswirkungen auf die Finanzstabilität haben werden“.
Die Stellungnahme der EZB folgt dem neuen Geldwäschebekämpfungsvorschlag der Europäischen Kommission. Laut diesem Vorschlag unterliegen alle Arten von Krypto-Assets den EU-Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Dies schließt die Implementierung von „Know Your Customer“-Verfahren ein, ähnlich denen traditioneller Finanzinstitute.
„Ziel dieses Maßnahmenpakets ist es, die Aufdeckung verdächtiger Transaktionen und Aktivitäten zu verbessern und Schlupflöcher zu schließen, die von Kriminellen zur Geldwäsche oder zur Finanzierung terroristischer Aktivitäten über das Finanzsystem genutzt werden.“ sagt die Europäische Kommission.
Zudem würde die Nachverfolgbarkeit von Kryptowährungstransaktionen verbessert, da Kryptowährungen wie Banküberweisungen behandelt würden. Der Vorschlag sieht außerdem ein Verbot anonymer Kryptowährungs-Wallets und die Bildung einer neuen Organisation vor. Anti-Geldwäschebehörde (AMLA) innerhalb der EU zur genauen Überwachung des Kryptowährungssektors.
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