Niederländische Zentralbank verhängt Geldstrafe von 3.3 Millionen Euro gegen Coinbase wegen Verstößen gegen die Geldwäschebestimmungen
Die niederländische Zentralbank (DeNederlandscheBank) hat Coinbase wegen ineffektiver Geldwäschebekämpfungsmaßnahmen angeklagt.
Coinbase, das nach Handelsvolumen zweitgrößte Krypto-Handelsnetzwerk, wurde von der niederländischen Zentralbank (De Nederlandsche Bank) wegen Nichteinhaltung der Vorschriften lokaler Regulierungsbehörden und Krypto-Transaktionen mit nicht registrierten Kunden im Land mit einer Geldstrafe von 3.3 Millionen Euro (3.58 Millionen US-Dollar) belegt.
Nach zu DNB, „Die Geldstrafe wurde verhängt, weil Coinbase in der Vergangenheit in den Niederlanden Kryptodienstleistungen angeboten hat, ohne bei der DNB registriert zu sein, was gegen geltendes Recht verstößt.“
Alle Unternehmen, die in den Niederlanden Kryptodienstleistungen anbieten möchten, müssen sich gemäß dem niederländischen Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsgesetz zunächst bei der DNB registrieren. Coinbase wird wegen Verstoßes gegen das Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsgesetz angeklagt. „Strafe der Kategorie 3“, Demnach beträgt der Basisbetrag 2 Millionen Euro. Die Summe wurde erhöht. „aufgrund der Schwere und des Grades der Schuld an der Nichteinhaltung.“
Die DNB verhängte aus verschiedenen Gründen Geldstrafen in Höhe von 3,325,000 €, unter anderem weil „Coinbase hat eine beträchtliche Anzahl von Kunden in den Niederlanden, die seine Kryptodienstleistungen nutzen.“
Da Coinbase zu den renommiertesten Namen in der Krypto-Dienstleistungsbranche zählt, erhöhte die Bank auch die Geldstrafe.
DNB erklärte „Coinbase genoss einen Wettbewerbsvorteil, da es weder Aufsichtsgebühren an die DNB zahlen noch sonstige Kosten im Zusammenhang mit den regulären Aufsichtstätigkeiten der DNB tragen musste.“
Die Nichteinhaltung der Vorschriften durch Coinbase wurde ebenfalls berücksichtigt. „sehr schwerwiegend“ durch die Bank, da es vom 15. November 2020 bis zum Abschluss der DNB-Prüfung am 24. August 2022 andauerte.
Die Niederlande kündigten die Registrierungspflicht für Krypto-Dienstleister erstmals am 21. Mai 2020 an. „aufgrund des hohen Risikos der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Zusammenhang mit Kryptodienstleistungen.“
Die Registrierungspflicht ermöglicht es der DNB außerdem, Risiken illegaler Finanzströme effizienter zu verfolgen.
Da Coinbase die Registrierung nicht rechtzeitig vorgenommen hatte, konnte das Unternehmen vor dem Stichtag keine ungewöhnlichen Transaktionen an die niederländische Finanzaufsichtsbehörde (FIU) melden. „Infolgedessen sind möglicherweise zahlreiche ungewöhnliche Transaktionen den Ermittlungsbehörden in diesem Zeitraum entgangen.“ DNB sagte.
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