Irland stellt die Altersverifizierung in den Mittelpunkt seiner EU-Ratspräsidentschaft
Irland übernimmt am 1. Juli 2026 die rotierende Ratspräsidentschaft der Europäischen Union und hat die Online-Sicherheit von Kindern und die Altersverifizierung zu den zentralen Prioritäten seiner sechsmonatigen Amtszeit erklärt. Bei der Vorstellung des Programms am 10. Juni im Dublin Castle erklärte Taoiseach Micheál Martin, der Staat werde „mit anderen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Europas Kinder online sicher sind“, und bezeichnete dies als „die wichtigste Frage der öffentlichen Gesundheit unserer Zeit“.
Auf die Frage, was die Öffentlichkeit bis zum Ende der Präsidentschaft erwarten könne, verwies Martin auf einen „deutlich besseren Schutz von Kindern im Internet“ und fügte hinzu, dass „die Altersverifizierung dabei ein Schlüsselfaktor sein wird“. Irish TimesDas Programm verpflichtet Irland, sich für eine EU-weite Entscheidung über ein „digitales Volljährigkeitsalter“ einzusetzen und die Mechanismen zur Altersverifizierung in der gesamten EU voranzutreiben. Martin bezeichnete den sechsmonatigen Zeitraum als „anspruchsvollen Zeitplan“ für ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige, erklärte aber, die Regierung hoffe, dieses Vorhaben beschleunigen zu können.
Der Umzug folgt Australiens Verbot von Konten für unter 16-Jährige, hat das Debatte über das Mindestalter auf EU-Ebeneund Großbritanniens paralleler Schritt in Bezug auf „Hochrisiko“-Apps, während die Die G7 hat sich auf ein erstmaliges gemeinsames Vorgehen zur Online-Sicherheit von Kindern geeinigt. Das rückt die Altersverifizierung in den Mittelpunkt. Dublin will verstärkt auf digitale Identitätslösungen, darunter die EU-Wallet für digitale Identität (EUDI), setzen, um das Alter zu verifizieren und dabei so wenige personenbezogene Daten wie möglich preiszugeben. Die größte Schwäche jeder neuen Regelung ist das selbst angegebene Geburtsdatum, auf das die meisten Plattformen noch immer angewiesen sind. Um die Erwartungen der Regulierungsbehörden zu erfüllen, muss das Alter präzise verifiziert und gleichzeitig nur minimal sensible Daten erhoben werden – ein Balanceakt, den herkömmliche ID-Upload-Verfahren nur schwer bewältigen.
Shuftis Lösung zur Altersverifizierung Shufti kombiniert biometrische Gesichtserkennung zur Altersbestimmung mit Dokumentenprüfung, ist von der deutschen Altersprüfungsstelle KJM zertifiziert und wurde mit Blick auf EUDI Wallet und eIDAS 2.0 entwickelt. Als erster in Europa nach iBeta Level 3 zertifizierter Anbieter von Lebenderkennungsdiensten unterstützt Shufti Plattformen bei der Erfüllung ihrer neuen Verpflichtungen zur Altersprüfung.
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