Irland beschlagnahmt Kryptowährung im Wert von über 1 Million Euro von Geldwäschekartell
Irland beschlagnahmte im Rahmen einer Untersuchung gegen nationale und internationale Geldwäschekartelle zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung Kryptowährungen im Wert von über einer Million Euro.
Die irische Polizei (Garda Síochána) hat im Zuge von Ermittlungen wegen Geldwäsche neun Männer festgenommen und Kryptowährungen bzw. virtuelle Vermögenswerte im Wert von über einer Million Euro beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei der Waterford Division arbeitet eng mit der irischen Polizei zusammen, um komplexe, kriminell motivierte, weltweit organisierte Straftaten zu untersuchen. Identity Theft, Betrug und Geldwäsche sowie der massenhafte Versand von Smishing-Nachrichten, betrügerischen SMS und WhatsApp-Nachrichten. Ein Sprecher der Garda (irische Polizei) angegeben, „Die kriminelle Aktivität konzentriert sich auf das Verbrechen des Smishing, bei dem betrügerische SMS und WhatsApp-Nachrichten versendet werden, die angeblich von nationalen Postämtern, Lieferunternehmen, Finanzinstituten usw. stammen.“
Der Sprecher behauptete außerdem, dass Kryptowährungen im Wert von 1.12 Millionen Euro beschlagnahmt und weitere Sachwerte im Wert von 30,000 Euro eingefroren wurden, darunter zwei Fahrzeuge und eine Immobilie in Dubai. Die Garda Passenger Information Unit (GPIUDie Garda Síochána (GNCCB), Europol, die GNECB (Virtual Assets Investigation Unit und FIU Ireland) sowie Beamte verschiedener Garda-Divisionen im ganzen Land arbeiten mit dem Waterford Crime Office zusammen, um die Ermittlungen zu koordinieren. Diese Zusammenarbeit führte zu erfolgreichen Operationen, die zur Sicherstellung gestohlener Kryptowährungen und zur Identifizierung von Verdächtigen beitrugen. Die Garda Síochána Public Investigation Unit (GPIU) lieferte entscheidende Informationen für die Ermittlungen.
Das Ermittlungsteam arbeitet mit anderen Polizeibehörden zusammen, um diese Ermittlungen im Ausland voranzutreiben und nutzt dabei Verbindungen zwischen Europol und die Polizei in irischen Botschaften. Der Sprecher erklärte: „Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass die kriminellen Aktivitäten in einer Reihe von Ländern in Europa, Großbritannien, Dubai und Südafrika stattfinden.“ Zwei Männer sollen Berichten zufolge mehrere Verstöße gegen das Gesetz zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (Criminal Justice (Money Laundering and Terrorist Financing) Act 2010), Teil 7 des Strafrechtsgesetzes (Criminal Justice Act 2006) und das Gesetz über Diebstahl und Betrug (Criminal Justice (Theft and Fraud Offences) Act 2001) begangen haben. Die Ermittlungen zu diesen Vorwürfen dauern laut Gardaí noch an.
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