Japans Flughäfen führen Pilotprojekte zur Gesichtserkennung beim Passagier-Onboarding durch.
Flughafen Narita in Tokio testet derzeit ein Gesichtserkennungssystem für internationale Reisende. Mit diesem System zur Gesichtsverifizierung müssen Reisende nach dem Check-in weder ihren Reisepass noch ihre Flugtickets vorzeigen.
Die japanische Reisebranche übernimmt die Gesichtsverifizierung Das System soll den Boardingprozess beschleunigen und den Passagieren ein kontaktloses Erlebnis bieten, insbesondere während der COVID-19-Pandemie. Dadurch werden die Boardingzeiten minimiert und der Personalaufwand am Flughafen reduziert.
Nach dem Testlauf am Flughafen Narita soll das Gesichtserkennungssystem im Juli auch am Flughafen Haneda, einem weiteren internationalen Flughafen in Tokio, eingeführt werden. Passagiere, die das System nutzen, müssen sich beim Check-in fotografieren lassen, wenn sie ihre Bordkarten zusammen mit ihren Reisepässen registrieren.
Das biometrische Identifikations- und Gesichtserkennungssystem vereinfacht das Reisen für die Passagiere am Flughafen erheblich. Diese müssen an Sicherheitskontrollen, Gepäckaufgabe, Gates etc. weder Reisepass noch Bordkarte vorzeigen. Die installierte Kamera gewährleistet durch Gesichtserkennungstechnologie einen reibungslosen Ablauf.
Dieses Verfahren minimiert den physischen Kontakt zwischen Reisenden, Flughafenpersonal und Geräten und trägt zur Eindämmung der Coronavirus-Verbreitung während der Pandemie bei. Passagiere müssen nicht mehr anstehen, um die Einreiseformalitäten zu erledigen. Zum Schutz der Privatsphäre werden die Passagierdaten, einschließlich ihrer Fotos, 24 Stunden nach der Registrierung gelöscht.
Die Gesichtserkennungstechnologie des Flughafens Narita wird schrittweise von All Nippon Airways und Japan Airlines übernommen und somit auf die Fluggesellschaften ausgeweitet. Flüge auf internationalen Strecken ab dem Flughafen Haneda werden das neue Gesichtserkennungssystem nutzen.
