Gemeinsame Operation der australischen Steuerbehörden (ATO) zerschlägt Betrugsring in Höhe von 137 Millionen Dollar
Die australische Grenzschutzbehörde (ABF) und die Taskforce für schwere Finanzkriminalität (SFCT) haben gemeinsam vier chinesische Staatsangehörige wegen Betrugs in Höhe von 137 Millionen Dollar, darunter Geldwäsche und Arbeitsausbeutung, untersucht und inhaftiert.
Die australische Einsatzgruppe führte die Operation Underpitch durch mit ABF Gemeinsam mit den Einsatzkräften des SFCT (San Francisco Capital Territory) wurden im Zuge dieser Operation vier chinesische Staatsangehörige festgenommen und wegen ihrer Straftaten mit Geldstrafen belegt. Es ist nicht das erste Mal, dass Chinesen wegen illegaler Aktivitäten und mutmaßlicher Geldwäsche zur Bezahlung von Einwanderern verurteilt wurden. Ein 22-Jähriger erhielt Anfang des Jahres eine Haftstrafe von zwölf Monaten, ein 27-Jähriger eine Bewährungsstrafe von 15 Monaten, und im Oktober 2022 wurde ein 30-Jähriger wegen seiner Beteiligung an den Straftaten zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.
Die koordinierte Untersuchung umfasste auch die Durchsuchung der Räumlichkeiten von ACT und traf dort auf zwölf Chinesen, darunter zehn legale Staatsbürger und zwei illegale Ausländer. Es wurden außerdem Beweise für gefälschte Ausweise sowie Finanzdokumente gefunden, die auf die Beteiligung an der illegalen Beschäftigung von Ausländern hindeuteten. Die Festgenommenen zahlten zudem bar, um die Rentenbeiträge zu umgehen und nutzten dabei die Regelungen des Lohnsteuerabzugsverfahrens aus.
Penny Spies, Einsatzleiterin der ABF bei den Ermittlungen, erklärte, diese Operation sei eine Warnung an Kriminelle, dass die Einsatzkräfte zusammenarbeiten würden, um gegen alle illegalen Aktivitäten vorzugehen. Sie fügte hinzu: „Unredliche Arbeitgeber im Baugewerbe zahlen ihren Arbeitern oft bar aus, wodurch diese um ihre Ansprüche, einschließlich der Altersvorsorge, gebracht werden. Alle Arbeitnehmer haben ein Recht auf faire Bezahlung und faire Behandlung. Kriminelle, die sich durch Visa- und Migrationsbetrug, Geldwäsche, Steuerhinterziehung und die Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte bereichern wollen, stehen fest im Visier unserer Behörden.
Der stellvertretende ATO-Kommissar und SFCT-Chef John Ford erklärte außerdem:Finanzkriminelle sind oft in größere illegale Machenschaften verwickelt. Diese Kriminellen werden von finanziellem Gewinn motiviert, und ihre Aktivitäten entziehen der australischen Öffentlichkeit Einnahmen, die für wichtige Dienstleistungen wie das Gesundheits- und Bildungswesen benötigt werden. Wir werden bei operativen Maßnahmen zusammenarbeiten, die die Kriminellen letztendlich zur Rechenschaft ziehen werden."
