Gemeinsame US-amerikanisch-spanische Operation deckte einen millionenschweren Kreditkartenbetrug auf.
Der US-amerikanische Secret Service und die spanische Polizei arbeiteten bei einer gemeinsamen Operation zusammen und zerschlugen dabei ein kriminelles Netzwerk. Berichten zufolge hatte dieses Netzwerk mehr als 12 Millionen Euro (14.41 Millionen US-Dollar) erbeutet. KreditkartenbetrugDer Betrug erstreckte sich über mehr als 15 Staaten weltweit.
Laut einer Erklärung der spanischen Nationalpolizei wurden bei der transatlantischen Operation über 100 mutmaßliche Mitglieder des Netzwerks festgenommen. Das Netzwerk erstreckte sich über drei US-Bundesstaaten und 15 europäische Länder, darunter Spanien, Griechenland, Österreich, Großbritannien, Deutschland, die Ukraine und Dänemark.
Millionenschwerer Kreditkartenbetrug in gemeinsamer US-spanischer Operation zerschlagen https://t.co/BuYN2OFQIS #Kreditkarte #Betrug #Betrug2021
— Rachel Smith (@RachelS65786323) 4. Februar 2021
Quellen zufolge nutzten Betrüger eine Gesetzeslücke aus, die es Karteninhabern in den USA ermöglicht, in Europa Transaktionen ohne Guthaben durchzuführen. Banken in beiden Regionen wickeln die Transaktionen jedoch ab.
Obwohl die Transaktionen mit der Zeit abgelehnt wurden, behielten die beteiligten Hotels, Restaurants und Bars das Geld ein. Die Gelder wurden anschließend an den Ring zurücküberwiesen, dessen Hauptquartier sich in einem Hotel in Miajadas, einer kleinen Stadt in Westspanien, befand. Laut Polizeiangaben behielten die Täter eine beträchtliche Summe als Provision ein.
