Meta fordert Ottawa auf, die Altersverifizierung auf App-Store-Ebene in den neuen kanadischen Online-Sicherheitsgesetzen zu unterstützen.
Meta drängt die liberale Bundesregierung zu einem grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie Kanada mit diesen Themen umgeht. Online-AltersüberprüfungDamit wird die Verantwortung den App-Stores und nicht den einzelnen Plattformen übertragen. Das Unternehmen hat diese Idee Bundes- und Provinzbeamten vorgestellt, während Ottawa neue Gesetze zur Online-Sicherheit vorbereitet.
Rachel Curran, Leiterin der Abteilung für öffentliche Angelegenheiten bei Meta Canada, erklärte, das Unternehmen halte die Altersverifizierung auf App-Store-Ebene für das beste datenschutzfreundliche Modell. Gemäß dem Vorschlag von Meta würden Apple App Store und Google Play Entwicklern eine einfache Meldung anzeigen, ob ein Nutzer unter 18 Jahre alt ist. Curran argumentierte, dies würde Plattformen dabei unterstützen, altersgerechte Angebote bereitzustellen und die Sicherheit von Teenagern zu erhöhen, da Eltern bereits Geburtsdaten zur Einrichtung von Geräten und zur Verwaltung von Berechtigungen verwenden.
Curran merkte an, dass über 20 US-Bundesstaaten ähnliche Modelle erwogen hätten, und erklärte, Meta wolle Kanada dazu bewegen, diesem Beispiel zu folgen. Google wies dies jedoch entschieden zurück und warf Meta vor, die Verantwortung abwälzen zu wollen, anstatt die eigenen Praktiken zu verbessern. Kareem Ghanem, Leiter der Google-Richtlinien, sagte, der Vorschlag sei von 16 US-Bundesstaaten und der Europäischen Union abgelehnt worden, und warnte davor, dass App-Stores dadurch gezwungen wären, Altersangaben mit Apps zu teilen, die keine sensiblen Daten benötigen, wie beispielsweise einfache Hilfs-Apps.
Meta beteuert, bereits verstärkte Schutzmaßnahmen einzuführen, darunter Kindersicherungen und die Altersfreigabe „PG-13“ für Teenager-Konten sowie KI-Systeme, die das Alter eines Nutzers anhand seines Verhaltens, beispielsweise durch Interaktionen mit Inhalten und Freundesnetzwerke, schätzen. Curran argumentiert dennoch, dass die Verifizierung über den App Store der „bessere Weg“ sei.
Die Reaktion der Regierung sei „positiv“ gewesen, sagte sie, obwohl die Provinzen Zuständigkeitsfragen aufgeworfen hätten. Ottawa treibe bereits verschiedene Gesetzesentwürfe voran, die sich mit Online-Gefahren, Datenschutz, KI-Sicherheit und dem Schutz junger Menschen befassen. Allerdings habe es in letzter Zeit… Kindersicherheit Aktivisten haben die Gefahren des Online-Verhaltens zu einer nationalen Krise und einem nationalen Notstand erklärt. Befürworter fordern ein sofortiges Eingreifen der Regierung, was die Debatte um Altersverifizierung, KI-Chatbots und die Sicherheit von Jugendlichen weiter verschärft hat.
