MFSA, SEC und FCA führen neue AML-Richtlinien für Geldwäschebeauftragte und Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte ein.
Die maltesische Finanzdienstleistungsaufsicht (MFSA), die maltesische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und die Finanzaufsichtsbehörde (FCA) haben neue Richtlinien zur Bekämpfung der Geldwäsche für Geldwäschebeauftragte entwickelt. [Geldwäschebeauftragte (MLROs) und Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte (VASPs) mit dem Ziel, die Häufigkeit von Finanzkriminalität zu begrenzen.
Die kürzlich von der MFSA herausgegebenen Richtlinien für Geldwäschebeauftragte basieren auf den Erkenntnissen, die aus den Beobachtungen der nationalen Anti-Geldwäsche- und Bekämpfungsmaßnahmen gewonnen wurden. Terrorismusfinanzierung Die Kritikpunkte an den Rahmenbedingungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) wurden bei Lizenzinhabern und Antragstellern erhoben. Diese Kritikpunkte stammen aus über 170 Interviews mit Organisationen, die die Funktion eines Geldwäschebeauftragten anstreben.
Christopher P. Buttigieg, der Leiter der Aufsichtsbehörde der MFSA, erklärte: „Geldwäschebeauftragte erfüllen eine der wichtigsten Funktionen im Bereich der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung und fungieren als Bindeglied zwischen dem Finanzdienstleistungssektor und uns als Aufsichtsbehörden. Wir sind bestrebt, Geldwäschebeauftragte und andere wichtige Funktionsträger, die letztendlich am besten in der Lage sind, sie zu unterstützen, zu beraten.“
Die Aufsichtsbehörde erklärte, dass Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ein erhebliches Risiko für die Stabilität des Finanzsektors darstellen. Aus diesem Grund müssen die Aufsichtsbehörden sicherstellen, dass die Geldwäschebeauftragten über die notwendigen Fachkenntnisse und das erforderliche Wissen verfügen.
In dieser aktuellen Leitlinie hebt die MFSA die häufigsten Probleme hervor, die bei der Überprüfung von Kandidaten für Geldwäschebeauftragtenpositionen auftreten. Dabei legt sie besonderes Augenmerk auf Aspekte wie Autonomie, Verantwortlichkeit, Unabhängigkeit, Wissen, Expertise, Ausbildung, Sensibilisierung und den zeitlichen Aufwand für die Tätigkeit. Zusätzlich enthält das Dokument Fragen zur Selbsteinschätzung, die Geldwäschebeauftragten als Hilfsmittel dienen, um optimale Untersuchungs- und Meldeverfahren zu entwickeln.
Die SEC hat neue Richtlinien für den Registrierungs-, Lizenzierungs- und Überprüfungsprozess erlassen für VASPsDie Aufsichtsbehörde betonte, dass diese Kontrollen unerlässlich seien, um Straftaten im Zusammenhang mit digitalen Währungen zu bekämpfen und zu verhindern, dass Personen mit Vorstrafen als Dienstleister im Kryptomarkt tätig werden. Die Veröffentlichung der SEC hob hervor, dass diese Richtlinien den bestehenden Regulierungsrahmen verbessern und das Engagement der SEC für die Sicherheit des digitalen Krypto-Ökosystems sowie den Schutz der Anleger unterstreichen.
Darüber hinaus veröffentlichte die SEC in dieser Richtlinie ein neues Handbuch zur Registrierung von Nutzern gemäß den Richtlinien zu Geldwäschebekämpfung, Terrorismusfinanzierung und Verbraucherschutz. Diese Richtlinie richtet sich insbesondere an virtuelle Dienstleistungsanbieter (VASPs) und soll ihnen helfen, die laufenden Anforderungen an Überprüfung, Registrierung und Lizenzierung zu erfüllen. Hauptziel ist es, die Registrierung von Kriminellen als Dienstleister zu verhindern.
Ähnlich wie die US-Börsenaufsicht SEC hat auch die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA neue Richtlinien für Krypto-Unternehmen veröffentlicht. Anbieter von NFTs müssen sich auch nach Einführung eines neuen Regulierungsregimes für die Kryptoindustrie weiterhin bei der FCA registrieren lassen. Die Regierung hat die Krypto-Regulierungen verschärft und plant, Krypto-Börsen in ein neues Autorisierungsverfahren einzubinden. Nach geltendem Recht müssen sich jedoch alle Börsen bei der FCA registrieren lassen, um im Land tätig zu sein. Mit Inkrafttreten der neuen Regelung entfällt diese Registrierungspflicht. Laut FCA-Dokument fallen Krypto-Assets wie NFTs, die nicht im Zusammenhang mit regulierten Finanzdienstleistungen verwendet werden, nicht unter das neue Regime.
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