Eine Million Schülerdatensätze durch E-Learning-Plattformen kompromittiert
Rund eine Million Online-Datensätze von Studierenden, die persönliche Daten enthielten, wurden aufgrund von Fehlkonfigurationen in der Cloud von insgesamt fünf E-Learning-Plattformen offengelegt. Zu den offengelegten Daten gehörten vollständige Namen, E-Mail- und Wohnadressen, Geburtsdaten, Studierendenausweisnummern und Informationen zur jeweiligen Hochschule.
Eine Million Online-Studentendatensätze von E-Learning-Plattformen offengelegt https://t.co/EmRDgTiCiD
— Infosecurity Magazine (@InfosecurityMag) Juli 20, 2020
Der VPN-Vergleich deckte etwa vier Fehlkonfigurationen sowie unverschlüsselte AWS-S3-Buckets und einen ungesicherten Elasticsearch-Server auf. Diese Sicherheitslücken in den digitalen Systemen führten zu einem Datenleck, bei dem die Daten zahlreicher Online-Lerner, darunter Schüler, Lehrer und Eltern, gefährdet wurden.
Alle diese Informationen über Datenschutzverletzungen wurden von WizCase gefunden und warnten die Online-Nutzer vor potenziellen Cyberangriffen wie Identitätsbetrug, Phishing-Angriffen, Erpressung und Stalking usw.
„Da viele Nutzer, deren Daten durchgesickert sind, nicht mehr auf den Seiten aktiv sind, ist es unwahrscheinlicher, dass sie realisieren, dass diese Unternehmen immer noch über ihre Informationen verfügen.“ es fügte hinzu.
„Es ist jedoch weiterhin möglich, dass ihre Daten zur Unterstützung verschiedener Arten von Online-Kriminalität missbraucht werden. Diese Gefahren sind umso größer, als viele der von den Datenlecks betroffenen Nutzer Kinder und Jugendliche sind.“
Bei diesem Datenleck sind unter anderem das südafrikanische Unternehmen MyTopDog betroffen, das aufgrund eines falsch konfigurierten S3-Buckets über 800,000 Datensätze offenlegte. Zu den betroffenen Daten gehören auch Daten des Geschäftspartners Vodacom School. Ein weiteres Unternehmen ist Escola Digital, das 15 MB Daten mit schätzungsweise 75,000 Datensätzen preisgab. Auch das kasachische Unternehmen Okoo veröffentlichte 7200 Datensätze über einen Elasticsearch-Server.
WizCase bittet alle Nutzer, deren Daten kompromittiert wurden, ihre Daten regelmäßig zu überprüfen und bei Online-Aktivitäten besonders vorsichtig zu sein.
