Online-Glücksspielunternehmen wegen Verstößen gegen die Geldwäschebestimmungen zu einer Geldstrafe von 386,000 € verurteilt
Online Amusement Solution Limited, ein Glücksspielunternehmen, wurde mit einer Geldstrafe von mehr als €386,000 von der FIAU wegen Nichteinhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche.
Laut der Financial Intelligence Analysis Unit wurde Online Amusement Solution Limited mit einer Geldstrafe belegt, da das Unternehmen verdächtige Aktivitäten nicht gemeldet und keine Maßnahmen zur Überwachung politisch exponierter Spieler auf seinen Glücksspielseiten ergriffen hatte.
Eine Verwaltungsstrafe von Nach einer Vor-Ort-Prüfung im Jahr 2019 wurde gegen das Glücksspielunternehmen eine Geldstrafe in Höhe von 386,567 € wegen Verstößen gegen die Geldwäschebestimmungen verhängt.
Das in Birkirkara ansässige Glücksspielunternehmen besitzt mehrere Wettseiten, darunter Champions Bet, Tip Bet und Bet 14. Beamte der FIAU entdeckten 16 Spielerprofile auf den Glücksspielplattformen des Unternehmens, deren Transaktionen verdächtige Muster aufwiesen und die daher überwacht werden mussten.
Die FIAU stellte fest, dass Online Amusement Solution Limited die Transaktionen der Spieler offensichtlich nicht effizient überwachte und untersuchte. Aufgrund fehlender automatisierter Auslöser konnte das Unternehmen keine Fälle identifizieren, in denen der branchenweite Schwellenwert von 2,000 € erreicht wurde.
Infolgedessen versäumte das Unternehmen eine effektive Überwachung und meldete keine verdächtigen Aktivitäten. Die Vorschriften zur Verhinderung von Geldwäsche verpflichten Glücksspielunternehmen zur Durchführung grundlegender Sorgfaltsprüfungen, wenn ein Spieler einen Betrag zwischen 2,000 € und 15,000 € einzahlt.
Der für das System zur Bekämpfung der Geldwäsche zuständige Unternehmensvertreter erklärte, man habe die Steuererklärungen der Spieler angefordert, aber 80 % davon seien unbeantwortet geblieben.
Es wurde außerdem festgestellt, dass die Spielerkonten bei dem Unternehmen nicht rechtzeitig geschlossen wurden. Obwohl das Unternehmen angibt, die Social-Media-Profile der Spieler durchsucht zu haben, wurden keine Beweise dafür gefunden.
Zu den verdächtigen Verhaltensweisen, die das Unternehmen nicht überwachte, gehörte der Fall eines 25-jährigen Spielers, der mehr als 117,000 € abhob, nachdem er Wetten mit Prepaid-Karten platziert hatte.
Später stellte die FIAU fest, dass der Spieler allein in einem Monat 68 Mal Geld per Prepaid-Karte eingezahlt hatte. Dieses verdächtige Verhalten hätte das Unternehmen veranlassen müssen, den Spieler verstärkt und fortlaufend zu überwachen und die Herkunft der Gelder zu ermitteln.
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