Die indische Zentralbank (RBI) erlaubt multinationalen Banken, begrenzte Daten im Ausland für Geldwäscheprüfungen zu speichern.
KYC-Daten können in Offshore-Bankfilialen zum Zwecke der Sanktions- und Geldwäscheprüfung aufbewahrt werden.
Die Reserve Bank of India hat ausländischen Banken die Erlaubnis erteilt, bestimmte Informationsfelder zu speichern, darunter Name und Adresse der Kunden, Know Your Customer (KYC)-Daten, Name des Begünstigten, Transaktionsdetails wie Datum und Betrag sowie Referenznummern. Damit wurde eine langjährige Debatte beendet.
Laut einer Branchenquelle informierte die Aufsichtsbehörde die Indian Banks' Association (IBA) vor einer Woche darüber.
Zuvor hatte die Aufsichtsbehörde den Banken mitgeteilt, dass Zahlungsdaten, die an ausländische Server übermittelt werden, innerhalb von 24 Stunden gelöscht und Kopien im Inland gespeichert werden müssen. Vor einigen Monaten wandten sich große ausländische Banken an die indische Zentralbank (RBI) mit der Bitte, bestimmte Transaktionsdaten im Ausland speichern zu dürfen, um Geldwäsche aufzudecken und Sanktionsverstöße zu prüfen. „Sie hatten eine Menge Daten angefordert, aber die RBI hat letztendlich nur 6 bis 7 Felder zugelassen.“ bemerkte ein Banker.
Zahlreiche multinationale Unternehmen äußerten vor diesem Schritt gegenüber der Aufsichtsbehörde Bedenken und erklärten, dass ein weltweiter Datensatz zur Verfolgung von Geldwäscheaktivitäten von entscheidender Bedeutung sei.
Ausländische Banken in Indien erstellen in der Regel Verdachtsmeldungen über folgende Kanäle: Geldwäschebekämpfung (AML) Software, die in Offshore-Standorten gehostet wird. Die Überprüfung der Geldwäscheprävention ist gemäß den globalen Geldwäschegesetzen erforderlich; Verstöße können zur Aufnahme in die Graue Liste der FATF führen. Darüber hinaus bezeichnet die Sanktionsprüfung den Abgleich von Kundennamen mit Sanktionslisten, um betrügerische Aktivitäten zu verhindern.
Andererseits hat die RBI ausländischen Banken die Möglichkeit verweigert, Informationen wie Telefonnummern und den „Zweck der Überweisung“ auf Servern in anderen Ländern zu speichern.
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