Die russische Regierung will regulatorische Schritte zur Harmonisierung des Kryptomarktes unternehmen.
Der russische Ministerpräsident hat vorgeschlagen, Kryptowährungen im nationalen Steuerrecht anzuerkennen. Michail Mischustin hat sich zudem für die Entwicklung des Kryptowährungsmarktes in Russland ausgesprochen.
In einer kürzlich abgehaltenen Regierungssitzung empfahl der Premierminister die Einführung rechtlicher Schutzmaßnahmen für Kryptowährungsbesitzer. Dies sei für das Wachstum der Kryptoindustrie unerlässlich.
Mishustin erklärt, dass eine solche Maßnahme dazu beitragen könnte, die Branche harmonisierter weiterzuentwickeln, die Rechte der Eigentümer und ihre Interessen zu schützen und betrügerische Machenschaften zu verhindern.
„Lasst uns eine Reihe von Änderungen am Steuergesetz vornehmen, damit digitale Finanzanlagen als Eigentum anerkannt werden und ihre Eigentümer im Falle illegaler Handlungen auf Rechtsschutz zählen und ihre Eigentumsrechte vor Gericht verteidigen können.“
Nachdem er im Januar 2020 bei den Wahlen den vorherigen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew abgelöst hatte, rief Mischustin das Land nun dazu auf, sich auf die Entwicklung der Kryptoökonomie zu konzentrieren. Die russische Regierung erwägt außerdem, für diejenigen, die Kryptotransaktionen von jährlich rund 600,000 US-Dollar nicht melden, eine Haftstrafe einzuführen.
Einige russische Finanzinstitute wetteifern darum, Kryptowährungen und Blockchain-bezogene Dienstleistungen im Ausland einzuführen.
