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Betrüger stehlen die Identitäten von Kindern, indem sie „kostenlose Kindersicherheitskurse“ anbieten.

Betrüger stehlen Kinder

Das Besseres Geschäftsbüro (BBB) warnt Eltern davor, sich vor angeblich kostenlosen Kindersicherheitssets in Acht zu nehmen, da Betrüger diese Sets nutzen, um an sensible Informationen zu gelangen, die dann zum Identitätsdiebstahl von Kindern verwendet werden. 

Laut BBBJüngste Berichte deuten auf einen Anstieg dieser Betrugsmasche hin, und Eltern müssen wachsam sein. 

Diese Betrugsmasche funktioniert, indem Betrüger Sie telefonisch, per E-Mail oder über soziale Medien kontaktieren und behaupten, kostenlose Kindersicherheitssets für alle Kinder in Ihrer Gemeinde bereitzustellen. Sie versuchen, Sie zu überzeugen, indem sie behaupten, Polizei und Sicherheitsbehörden würden Eltern empfehlen, solche Sets für Notfälle wie das Verschwinden eines Kindes bereitzuhalten. Das Set soll aktuelle Fotos des Kindes, Größe, Gewicht, Geburtsdatum, Fingerabdrücke und eine Haarsträhne enthalten. Obwohl dieser Teil stimmt, sind die angebotenen „kostenlosen Kindersicherheitssets“ nicht echt. 

Der Betrüger behauptet dann, dass Sie für den Erhalt des Pakets sensible Daten Ihres Kindes preisgeben müssen, darunter Name, Adresse, Geburtsdatum und Sozialversicherungsnummer. Manche gehen sogar so weit, ein persönliches Treffen mit dem Kind zu Hause zu fordern, um die Pakete zu erhalten – ein deutliches Warnsignal, vor dem das Better Business Bureau (BBB) ​​warnt. 

Laut BBB 

„Wenn Sie die persönlichen Daten Ihres Kindes preisgeben, kann es Opfer von Identitätsdiebstahl werden. Kinder sind häufiger von Identitätsdiebstahl betroffen als Erwachsene. Betrüger wissen, dass Menschen die Bonität ihrer Kinder so gut wie nie überprüfen. Das bedeutet, dass sie jahrelang den Namen und die Daten eines Kindes missbrauchen können, ohne entdeckt zu werden. Außerdem ist die Bonität von Kindern noch unbeschrieben, was sie zu einem idealen Ziel macht.“

Das BBB gibt folgende Tipps, um nicht Opfer dieses Betrugs zu werden. 

  • Geben Sie niemals persönliche Daten Ihres Kindes an Fremde weiter, insbesondere nicht dessen Sozialversicherungsnummer. 
  • Seien Sie vorsichtig bei unaufgeforderten Angeboten. Seriöse Unternehmen und Organisationen kontaktieren Sie nicht unaufgefordert, ohne vorher mit Ihnen gesprochen zu haben. 
  • Sorgen Sie dafür, dass die Identität Ihres Kindes geschützt ist. Überprüfen Sie jährlich die Kreditwürdigkeitsauskunft Ihres Kindes unter annualcreditreport.com auf Anzeichen von Betrug und achten Sie darauf, dass nichts Ungewöhnliches auftritt. 
  • Achten Sie auf Warnsignale, wie zum Beispiel Rechnungen oder Zahlungsanweisungen, die im Namen Ihres Kindes an Ihre Adresse geschickt werden.

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