Singapur ergreift neue Maßnahmen gegen Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche
Das Parlament Singapurs hat die Maßnahmen gegen Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche in Singapur verschärft. Diese Änderungen betreffen das Gesetz zur Regulierung virtueller Zahlungen.
Mit der Überarbeitung dieser Gesetze wird auch das Recht für digitale Zahlungstoken gestärkt. Dieses Gesetz stellt sicher, dass die ausgebenden Unternehmen die Vermögenswerte ihrer Nutzer schützen müssen. Das Gesetz über Zahlungsdienste wurde nach einer zweistündigen Pause vom Parlament verabschiedet. Durch diese Änderungen muss Singapur nun verbesserte Protokolle für Dienstleister implementieren, die mit virtuellen Vermögenswerten, insbesondere Kryptowährungen, handeln.
MAS (Monetary Authority Singapore) zuvor regulierte Kryptowährung Das Gesetz wurde jedoch inzwischen verschärft.
Nach diesem neuen Gesetz müssen Dienstleister reguliert werden, die Kryptowährungen nicht besitzen, sondern deren Handel ermöglichen. Dies umfasst die Übertragung von Kryptowährungen zwischen Börsen, Verwahrungsdienste sowie Börsen, deren Dienstleister die Kryptowährungen nicht besitzen.
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— Corporate Governance (@CorpGovUK) 5. Januar 2021
Singapurs Verkehrsminister, der gleichzeitig Vorstandsmitglied der singapurischen Währungsbehörde ist, Herr Ong stellte fest,
„Globale Normungsgremien, Regulierungsbehörden und politische Entscheidungsträger weltweit konzentrieren sich auf die Bewältigung dieser Risiken. Als bedeutendes Finanzzentrum und Fintech-Hub hat Singapur eine aktive Rolle bei der Gestaltung internationaler Standards gespielt, unter anderem in der Financial Action Task Force, die Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung festlegt.“
Laut Herrn Ong wird dieses Gesetz auch den grenzüberschreitenden Geldtransfer verbessern und den Verbraucherschutz gewährleisten. Herr Ong wies zudem darauf hin, dass Verbraucherrisiken derzeit noch nicht bestehen, dass es jedoch im Zuge der Branchenentwicklung zu Problemen kommen kann.
