Südkorea verlängert Frist für die Einhaltung der Geldwäschebestimmungen im Kryptosektor
Die Frist wurde verlängert, um sicherzustellen, dass die Aufsichtsbehörden alle Anträge bearbeiten können, die vor dem 24. September eingegangen sind.
Die koreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) hat die Frist für ihre Richtlinien die Finanzinstitute, einschließlich Kryptobörsen, dazu verpflichten, Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten zu überwachen.
Die neuen AML-Regeln, die am 25. März 2021 in Kraft traten, besagten, dass alle Krypto-Unternehmen bis zum 24. September Zeit hatten, sich bei der Korea Financial Intelligence Unit (KoFIU) zu registrieren und außerdem verpflichtet waren, alle notwendigen AML-Anforderungen zu erfüllen (z. B. Kundensorgfaltspflicht (CDD), Meldung verdächtiger Transaktionen, Registrierung von Konten mit echtem Namen).
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Die Frist wurde verlängert, in der Hoffnung, dass alle vor dem 24. September eingereichten Anträge von den Aufsichtsbehörden bearbeitet werden können. Als neues Datum für das Inkrafttreten wurde der 31. Dezember 2021 festgelegt, wie berichtet wird. Yonhap
Bislang erfüllten nur die vier größten Kryptobörsen, nämlich Upbit, Bithumb, Korbit und Coinone, die Anforderung eines Kontos mit echtem Namen, wodurch Ein- und Auszahlungen durch Dritte und anonyme Transaktionen verhindert wurden.
Die koreanische Internet- und Sicherheitsbehörde (KISA) gab außerdem bekannt, dass bisher nur 20 Kryptobörsen ISMS-zertifiziert sind – eine Zertifizierung, die bescheinigt, dass ein Unternehmen alle IT- und Datenschutzstandards erfüllt. Da die ISMS-Zertifizierung Voraussetzung für Partnerschaften mit Banken ist, befinden sich 30 weitere Anträge in Bearbeitung.
Darüber hinaus hat der FSC eine beachten Diese Anordnung untersagt allen Kryptobörsen den Handel mit virtuellen Vermögenswerten über verschiedene Kanäle. Sie dient der Verhinderung von Preismanipulationen und der Verbesserung der Transaktionstransparenz.
Die Mitteilung schafft außerdem Klarheit hinsichtlich der Risikobewertungsverfahren, indem sie festlegt, dass alle Banken und Kryptobörsen verpflichtet sind, eine Risikobewertung ihrer Kunden durchzuführen.
Die Banken sind dafür verantwortlich, dass Kryptowährungsbörsen die Kundeneinlagen trennen und die Geldwäschebestimmungen einhalten, einschließlich der Meldung verdächtiger Transaktionen an die KoFIU.
Für Kryptobörsen, die der KoFIU keine Meldung erstatten und als besonders anfällig für Geldwäsche gelten, wurden Richtlinien erlassen, die Banken anweisen, ihre Transaktionen abzulehnen oder zu beenden.
Lokale Nachrichten berichten außerdem, dass viele koreanische Krypto-Börsen den Handel mit risikoreichen Kryptowährungen, einschließlich sogenannter „Privacy Coins“, entweder vorübergehend eingestellt oder dauerhaft ausgesetzt haben.
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