Die Financial Intelligence Analysis Unit verhängt im ersten Halbjahr 2023 Bußgelder in Höhe von 2.2 Millionen Euro.
Die Financial Intelligence Analysis Unit (FIAU) verhängte im ersten Halbjahr 2023 Geldstrafen in Höhe von 2.2 Millionen Euro. Ein Verfassungsgericht urteilte im März, dass die von der Anti-Geldwäsche-Einheit verhängten Geldstrafen verfassungswidrig seien, wodurch die Einheit Gefahr lief, ihre Befugnisse zu verlieren.
Laut Parlamentsstatistik hatte die Financial Intelligence Analysis Unit bis Ende des ersten Halbjahres 2023 Bußgelder in Höhe von 2.2 Millionen Euro verhängt. Richterin Josette Demicoli urteilte, dass die FIAU sollte nicht als Gericht eingestuft werden, da es nicht befugt ist, Verwaltungsstrafen zu verhängen, die gegen die geltenden Bestimmungen verstoßen. Europäische Menschenrechtskonvention.
Laut Finanzminister Clyde Caruana 17 Gegen die FIAU wurden Klagen wegen angeblicher Verfassungsverletzungen eingereicht. Laut den von Caruana in diesem Monat vorgelegten Statistiken verhängte die FIAU auch nach der Entscheidung vom März weiterhin Bußgelder. Zwischen April und Juni verhängte die FIAU Bußgelder in Höhe von rund 780,000 Euro. Die Einheit wurde im vergangenen Jahr wegen Verstößen gegen die Verfassung mit einer Geldstrafe von 3.1 Millionen Euro belegt. Anti-Geldwäsche-Gesetze von Unternehmen und Privatpersonen.
Die FIAU verhängte gemäß den für ihre Tätigkeit geltenden Gesetzen eine Höchststrafe von 5 Millionen Euro. Nach Maltas Einstufung auf die graue Liste der Aufsichtsbehörde verstärkte die FIAU daraufhin ihre Aufsicht über den Finanzsektor. Anfang dieses Jahres hatte der ehemalige FATF Präsident Marcus Pleyer forderte Malta auf, die Prioritäten nicht zu vernachlässigen Bekämpfung der Finanzkriminalität.
Laut Pleyer ist dies geschehen in „viele Länder“ nach einer Bewertung durch die FATF. Die FATF-Bewertungen lenken häufig Ressourcen von wichtigen Behörden ab, die für die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung benötigt werden, und GeldwäschePleyer sagte:Mein Rat lautet, die Gelegenheit zu nutzen, die Reformen nach der Aufnahme auf die graue Liste fortzusetzen. Dieser Prozess hat Malta im Kampf gegen Geldwäsche deutlich verbessert. Die Verantwortlichen in den wichtigsten Behörden haben ein wesentlich besseres Verständnis der Risiken und verfügen über effektivere Strukturen zur Aufdeckung, Untersuchung und Unterbindung illegaler Finanzströme.
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