Die Vereinigten Arabischen Emirate verhängen Bußgelder in Höhe von 1.048 Milliarden US-Dollar wegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
Das Exekutivbüro der VAE zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat nach eigenen Angaben insgesamt 3.848 Milliarden Dh an Bußgeldern für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung eingenommen.
Der Betrag wurde durch die Beschlagnahme von Vermögenswerten im Wert von 625 Millionen US-Dollar (2.3 Milliarden Dh) und durch Strafzahlungen von bis zu 64 Millionen US-Dollar (235 Millionen Dh) wegen Nichteinhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung eingenommen.
Darüber hinaus zahlten einige der größten Finanzinstitute des Landes insgesamt 5.3 Millionen US-Dollar (19.5 Millionen AED) sowie Bußgelder wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche in Höhe von 10.8 Millionen US-Dollar (39.6 Millionen AED) und beschlagnahmten Vermögenswerte in Höhe von 109 Millionen US-Dollar (400 Millionen AED). Zudem wurden Präventivmaßnahmen gegen Terrorismusfinanzierung ergriffen und Vermögenswerte in Höhe von 234 Millionen US-Dollar (892.3 Millionen AED) gegen 48 Angeklagte und Unternehmen beschlagnahmt, die von den Gerichten in Abu Dhabi verurteilt wurden.
In einem Interview mit der Emirates News Agency (WAM) sagte Hamid Al Zaabi, Generaldirektor des Exekutivbüros der VAE für Geldwäschebekämpfung und Terrorismusfinanzierung, dass diese Zahlen ein Indiz für die bedeutenden Fortschritte seien, die das Land bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erzielt habe, um internationalen Standards und seinem Engagement im Kampf gegen Finanzkriminalität nachzukommen und seinen nationalen Prioritäten gerecht zu werden.
Er beleuchtete die Errungenschaften des Büros seit seiner Gründung und sagte, dass es gemeinsam mit Partnern aus dem privaten und öffentlichen Sektor das System zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unterstützt habe.
„Auf legislativer Ebene wurden kürzlich mehrere wichtige Gesetzesänderungen verabschiedet, darunter das Geldwäschegesetz, das erweiterte Befugnisse in Bezug auf Beschlagnahmungen sowie die Kontrolle virtueller Vermögenswerte beinhaltet.“ Al Zaabi erklärte.
Die Durchführungsverordnung zum Geldwäschegesetz wird derzeit überarbeitet; die neuen Regeln umfassen auch die auf den Listen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (UN) aufgeführten Einrichtungen.
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