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Die VAE werden im Rahmen ihrer Bemühungen um die Akzeptanz von Kryptowährungen bundesweite Lizenzen an VASPs vergeben.

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Die Vereinigten Arabischen Emirate bereiten sich darauf vor, innerhalb weniger Monate Bundeslizenzen an Anbieter virtueller Vermögenswerte (VASPs) zu vergeben, um Krypto-Unternehmen anzulocken. 

Laut einem Regierungsbeamten unternehmen die Vereinigten Arabischen Emirate Anstrengungen, einige der weltweit größten Krypto-Unternehmen ins Land zu holen. 

Der Beamte, der aufgrund der Regierungspolitik anonym bleiben wollte, sagte, dass sich die Wertpapier- und Rohstoffbehörde derzeit in der Endphase der Änderung der Gesetzgebung befinde, um die Gründung von VASPs (Anbietern von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte) zu ermöglichen. 

Binance Holdings, die gemessen am Handelsvolumen größte Kryptowährungsbörse der Welt, ist eines der Krypto-Unternehmen, die in den VAE expandieren wollen. 

Mithilfe eines landesweiten Lizenzsystems für VASPs könnten die VAE effektiv mit konkurrierenden Finanzzentren wie Hongkong und Singapur mithalten. Diese Länder arbeiten bereits an der Entwicklung vollständig regulierter Krypto-Handelsumgebungen.

Einige der Finanzfreizonen der VAE haben bereits Genehmigungen an VASPs erteilt. Das Dubai Multi Commodities Centre hat 22 solcher Unternehmen lizenziert, während der Abu Dhabi Global Market 6 Lizenzen vergeben hat. 

Darüber hinaus verfügt die Dubai Silicon Oasis Authority ebenfalls über mindestens 1. Das Dubai International Financial Centre, das Drehkreuz für die meisten Wall-Street-Banken im Nahen Osten, verfügt bisher über keine. 

Um mehr Geschäfte anzuziehen, begannen die VAE Ende 2021 mit einer Risikobewertung virtueller Vermögenswerte, an der 14 Behörden des öffentlichen Sektors und 16 Unternehmen des privaten Sektors beteiligt waren. 

Trotz des hohen Risikos, das von VASPs im Hinblick auf ihre Nutzung für illegale Finanzverbrechen ausgeht, entschied sich die Regierung für eine angemessene Regulierung anstatt für ein Verbot, um die Risiken zu mindern.

Abschließend erklärte der Beamte, Abu Dhabi habe die jüngsten Richtlinien der in Paris ansässigen Financial Action Task Force (FATF) berücksichtigt. Die in den USA, Großbritannien und Singapur angewandten Strategien zur Förderung des technologischen Fortschritts durch die Ansiedlung neuer Branchen in den VAE würden übernommen.

Empfohlene Lektüre: Die VAE werden ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche verstärken, um eine Aufnahme in die FATF-Graue Liste zu vermeiden.

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