Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA ordnet die Abschaltung von Geldautomaten illegaler Krypto-Dienstleister an.
Die britische Finanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority) hat Kryptofirmen, die illegal im Land operieren, angewiesen, ihre Geldautomaten abzuschalten, andernfalls drohen ihnen rechtliche Schritte.
In der offiziellen Mitteilung, die die FCA am 11. März auf ihrer Website veröffentlichte, erklärte die Behörde, dass Krypto-Dienstleister ihre Geldautomaten unverzüglich abschalten müssen. Betreiber, die dieser Anweisung nicht Folge leisten und trotz der Warnung weiterarbeiten, müssen mit behördlichen Maßnahmen rechnen.
In der offiziellen Bekanntmachung wurde die neue Anordnung detailliert erläutert:
Krypto-Geldautomaten, die in Großbritannien Krypto-Tauschdienste anbieten, müssen bei der FCA registriert sein und die britischen Geldwäschebestimmungen (MLR) einhalten.
Keines der bei der FCA registrierten Krypto-Asset-Unternehmen darf in Großbritannien Krypto-Geldautomaten anbieten, und falls sie dies doch tun, wäre dies illegal, und Verbraucher dürfen diese Dienstleistungen ebenfalls nicht nutzen.
Die FCA beschloss, rechtliche Schritte gegen Betreiber von Krypto-Geldautomaten im Land einzuleiten, nachdem das Oberste Gericht im Februar 2022 ein Urteil gegen das Krypto-Unternehmen Gidiplus gefällt hatte.
Gidiplus beantragte beim Obersten Gerichtshof des Landes die Erlaubnis, den Geschäftsbetrieb fortzusetzen, während es auf das Urteil in seinem Berufungsverfahren gegen die Entscheidung der FCA wartet, seinen Antrag auf Registrierung gemäß den Geldwäschebestimmungen abzulehnen.
Das Gericht entschied, dass nicht genügend Beweise vorlagen, um zu bestätigen, ob Gidiplus seine Geschäfte im Wesentlichen gesetzeskonform führen würde. Zuvor hatte die FCA im Juni 2021 eine Liste mit 111 in Großbritannien ansässigen Krypto-Unternehmen veröffentlicht, die nicht bei der FCA zur Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Vorschriften registriert waren und dennoch aktiv waren. Diese Krypto-Firmen wurden geschlossen und sind nicht mehr operativ tätig.
Die FCA stellte in ihrer Anordnung fest, dass sie regelmäßig Warnungen an Verbraucher bezüglich des hohen Risikos und der mangelnden Regulierung von Krypto-Assets versendet. Die FCA erklärte in der Mitteilung außerdem, dass das Risiko von Krypto-Assets die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Menschen betroffen sind, da Unternehmen keine Sicherheitsvorkehrungen für den Fall von Problemen treffen.
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