Das britische Parlament verabschiedet ein neues Gesetz über digitale Identitätsprüfungsdienste
Am Mittwoch stellte die britische Regierung in der Thronrede einen neuen Gesetzentwurf für digitale Identitätsverifizierungsdienste vor, um digitale Ausweise zu standardisieren.
Die britische Regierung hat einen neuen Gesetzentwurf eingebracht für Online-Identitätsprüfung Dienstleistungen, die die Unterstützung digitaler Identitätsprodukte und -dienste von zertifizierten Stellen zum Ziel haben. Das Gesetz zur digitalen Transformation und Smart-Technologie ist eine von 39 Initiativen, die die Regierung am Mittwoch in der Thronrede verabschiedet hat. Bei der Veranstaltung wurden die bedeutenden Pläne der neu gewählten Labour-Regierung unter Premierminister Keir Starmer vorgestellt.
Nach Angaben der US-Organisation neu verabschiedetes GesetzOnline-Identitätsprüfungsdienste ermöglichen es Bürgern, ihre Identität oder Informationen zu authentifizieren und so transparentere und reibungslosere Online-Transaktionen, Einstellungsprüfungen und den Kauf von Dienstleistungen mit Altersbeschränkung zu ermöglichen. Für Unternehmen verringert diese Gesetzgebung den Aufwand, indem sie die Kosten für die Einhaltung von Vorschriften senkt, das Risiko von Datenschutzverletzungen minimiert und die Kundenintegration effizienter gestaltet.
Gleichzeitig haben Wirtschaftsverbände und Anbieter digitaler Identitätsdienste die Regierung konsultiert, um die rechtliche Rolle der DIATF festzulegen. Laut Regierung kann das Land durch die Verabschiedung dieses Gesetzes zum Schutz der digitalen Identitäten seiner Bürger jährlich einen wirtschaftlichen Nutzen von 600 Millionen Pfund erzielen.
„Digitale Verifizierungsdienste werden Privatpersonen und Unternehmen dabei helfen, Identitätsprüfungstechnologien optimal, vertrauensvoll und sorgenfrei zu nutzen.“ die Dokument Zustände.
Das Gesetz zur Digitalisierung von Informationen und intelligenten Technologien (Digital Information and Smart Bill, DISD) sieht die Einführung und Durchsetzung neuer Reformen im Bereich der Datenaustauschstandards vor und stärkt gleichzeitig die Befugnisse des Information Commissioner's Office (ICO). Zu den weiteren Zielen gehören die Einrichtung intelligenter Datensysteme und die Optimierung digitaler öffentlicher Dienste, um Kunden die sichere Weitergabe ihrer Daten an autorisierte Drittanbieter (ATPs) zu erleichtern. Das veröffentlichte Dokument enthält jedoch keine Angaben dazu, wie Unternehmen Kundendaten speichern oder weitergeben können, ohne das Risiko des Missbrauchs einzugehen.
Vor der Einbringung dieses Gesetzentwurfs gab es zahlreiche Debatten über die Regierungsinitiative zur Einführung digitaler Ausweise. Nachdem Starmer die Verwendung erwogen hatte… digitale Identität Um die illegale Migration einzudämmen, entwickelte die Labour-Regierung die Idee nationaler Personalausweise.
Die Stellung des digitalen Zertifikats bedarf jedoch weiterhin der Klärung. Trotz der neuen Initiativen zur digitalen Identitätsentwicklung argumentieren die Gesetzgeber und Experten des Landes, dass digitale Identitäten irgendwann unausweichlich sein werden.
Wie andere Länder trägt auch Großbritannien dazu bei, digitale Identität zum Standard zu machen. Vor der Verabschiedung des Gesetzes über digitale Informationen und intelligente Daten (Digital Information and Smart Data Bill) legte die Regierung ein Gesetz zum Datenschutz und zu digitalen Informationen (Data Protection and Digital Information, DPDI) vor, das jedoch aus verschiedenen Gründen scheiterte und im Mai 2024 vorerst auf Eis gelegt wurde. Wäre das DPDI erfolgreich gewesen, hätte es die Befugnis gehabt, die Rolle des Beauftragten für Biometrie und Überwachungskameras abzuschaffen.
Nach Inkrafttreten des DPDI-Gesetzes im Februar führte das Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie eine Umfrage zur öffentlichen Meinung durch. Dabei stellte sich heraus, dass die Bedenken hinsichtlich Identitätsbetrug und übermäßiger staatlicher Eingriffe weiterhin bestehen. Die Umfrage ergab außerdem, dass die Öffentlichkeit besorgt ist, falls digitale Identitätsdienste mit der Zeit verpflichtend werden. Ihre persönlichen Daten könnten dann leicht von Unternehmen außerhalb Großbritanniens eingesehen werden, was zu Datenschutzverletzungen führen könnte.
Tracey Follows, CEO des Beratungsunternehmens Futuremade, erklärte jedoch, dass die Regierung Starmer bereit sei, enge Beziehungen zur Europäischen Union aufzubauen. Dieser Schritt werde dem Land helfen, seine Bemühungen um digitale Identitäten zu stärken, indem es sich am EU-Projekt zur Interoperabilität digitaler Identitäten orientiere.
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