Westpac wurde nach dem Fall der Commonwealth Bank wegen Verstoßes gegen Geldwäschegesetze für schuldig befunden.
Westpac wurde im November 2019 vorgeworfen, gegen Geldwäschegesetze und Vorschriften zur Terrorismusfinanzierung verstoßen zu haben.
Die Bank hat mit dem australischen Zentrum für Transaktionsmeldungen und -analysen (Austrac) eine Vereinbarung zur Beilegung der Vorwürfe getroffen. Sie muss nun gemäß dem australischen Geldwäschegesetz (AML/CTF Act 2006) 1.3 Millionen australische Dollar zahlen, da sie mindestens 23 Millionen Mal gegen die Geldwäschebekämpfungsgesetze des Bundesstaates verstoßen hat.
Die Bank räumt Gesetzesverstöße ein und erwähnt zudem, dass sie internationale Geldtransfers in Höhe von rund 11 Milliarden australischen Dollar nicht gemeldet hat. Wie konnte Westpac überhaupt in den Geldwäscheskandal geraten?
Einer der Bankberichte zu diesem Fall besagt, dass eine Kombination aus menschlichem und maschinellem Versagen sowie mangelhaften Verfahren zur Bekämpfung von Finanzkriminalität zum Scheitern führte. Die Bank nennt drei Gründe für ihr Versagen bei der Einhaltung der Geldwäschebestimmungen.
- Innerhalb der Bank wurden einige Aspekte des Risikos falsch verstanden.
- Unklare Antworten zum Umgang mit der Compliance
- Unzureichende Ressourcen und Fähigkeiten
Sollte diese Strafe genehmigt werden, wäre sie die höchste jemals in Australien verhängte Zivilstrafe und doppelt so hoch wie die Summe, die die Commonwealth Bank im Jahr 2018 zahlen musste.
Informieren Sie sich über die Herausforderungen und Grundlagen der AML-Compliance unter Umsetzung der AML-Compliance – Herausforderungen und Grundlagen
