Zoom verbessert die Benutzersicherheit durch die Integration von 2FA für alle Benutzer
Zoom hat die Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für alle Nutzer der Plattform bestätigt. Dies ist der bisher fortschrittlichste Schritt des Videokonferenzanbieters zur Verbesserung der Sicherheit angesichts des zunehmenden Trends zum Homeoffice.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) steht ab sofort allen Zoom-Nutzern zur Verfügung. Diese neue Sicherheitsmaßnahme ermöglicht es Nutzern, Authentifizierungs-Apps wie Microsoft Authenticator, Google Authenticator und FreeOTP zu verwenden, die alle das zeitbasierte Einmalpasswort-Protokoll (TOTP) unterstützen. Alternativ können Nutzer sich den Authentifizierungscode auch per SMS oder Anruf von Zoom zusenden lassen.
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- Zoom (@zoom_us) September 14, 2020
Die Videokonferenzplattform bietet verschiedene Authentifizierungsmethoden, die Nutzer jederzeit in ihren Konten aktivieren oder deaktivieren können. Zu diesen Methoden gehören OAuth, Passwörter und SAML. Um die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für passwortbasierte Authentifizierung zu aktivieren, müssen sich Nutzer in ihrem Zoom-Dashboard anmelden. Die Aktivierung erfolgt über das Navigationsmenü unter „Erweitert“ > „Sicherheit“. Dort ist die Option „Mit Zwei-Faktor-Authentifizierung anmelden“ aktiviert.
Darüber hinaus können die Nutzer die Zwei-Faktor-Authentifizierung entweder für alle Nutzer eines Kontos, für Nutzer bestimmter Gruppen oder für Nutzer mit bestimmten Rollen aktivieren.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist der jüngste Schritt von Zoom, die Sicherheit der Nutzer zu verbessern und Sicherheitslücken zu schließen, durch die Angreifer eindringen könnten. Vor einigen Monaten kündigte das Unternehmen an, seinen Nutzern eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbieten zu wollen. Zuvor hieß es jedoch, diese Funktion sei nur für zahlende Nutzer verfügbar.
